Montag, 10. Dezember 2012

Post 27: Wort zum Sonntag

Sind Sonntage nicht allgemein schlimm?
Der Sonntag hat eine geheimnisvolle Koalition mit all unseren Angst- und Psychomonstern geschlossen. Alle unsere Dämonen kriechen früher oder später an diesem Tag aus ihren Löchern hervor und rotten sich zusammen.
So ballen und transformieren sice sich zu einer großen Frage, welche dann bei uns auf der Matte steht und nach einer Antwort verlangt.
Dort ist es dann am späten Nachmittag oder Abend soweit. Sie klopft an unsere Tür. Die Sinnfrage stampft herein, ungefragt trampelt sie mitten in  den Raum. Es ist ihrn völlig egal, bei was sie uns gerade gestört hat. Sie öffnet die Tür zu unserem Kopfkino, und macht sich dort breit.
Fiese Fragen sind wir ja eigentlich schon lange gewöhnt. Wir tragen sie in Form unseres Ohrwurms schließlich ständig mit uns herum. Aber nur am Sonntag verstummen alle Nebengeräusche. Dann gibt es kein Entkommen mehr. Die Gedanken stürmen gnadenlos auf uns ein und bevor wir uns recht versehen, haben die eifrigen kleinen Soldaten der Meta-Ebene in unserer Seelenlandschaft überall schon dicht an dicht Fragezeichen aufgespießt. Die Spöttische Distanz zu unserem Ich ist nicht mehr möglich. Und den Abstand zum Abgrund zu bewahren, welchen wir schon die ganze Zeit aus dem Augenwinkel auf uns zukommen sehen. Erst Sonntags sehen wir direkt hinein. Denn dann bekommen wir endlich mal das, was wir angeblich die ganze Zeit wirklich wollen:   

Zeit, um runterzukommen. Zeit um uns zu entspannen. Zeit, uns im Spiegel anzuschauen. Zeit, nur für uns selber.



best regards
shorty2k1

Montag, 21. Mai 2012

Post 26: memo an mich selbst

Wenn man nicht weiß wie man anfangen soll beginnt man lieber mit einem Zitat.
 In diesem Fall ein Gedicht.

ABER von Hans Kruppa

"Scheitern,
aber nicht verbittern.

Betrogen werden,
aber nicht betrügen.

Illusionen aufgeben,
aber nicht die Hoffnung.

Enttäuschungen erleiden,
aber nicht resignieren.

Sich abfinden,
aber nicht abstumpfen.

Belogen werden,
aber aufrichtig bleiben.

Träume verlieren,
aber nicht das Träumen."

 

Es bietet sich an, an diesen Zeilen sämtliche Situationen zu beschreiben die mich beschäftigen. Weil absolut jede Phrase auch ein Stückchen Wahrheit enthält und somit wirklich und real ist.

 

1 -- "Scheitern, aber nicht Verbittern" 


Ich denke jeder ist in seinem Leben mal hingefallen und gescheitert.
Eine Liebe wird nicht erwiedert,
man kriegt nicht den gewollten Job/ Schul oder Studienplatz,
eine geliebte Person stirbt,

Wie geht man also damit um?
Schottet man sich ab oder tut so als wäre nie etwas gewesen?
Nun das muss wohl jeder für sich selber entscheiden.
Allerdings darf man sich bei alledem nicht selber verlieren.
Und wenn es im moment schon so aussieht ist das immer die Entscheidung von Einzelnen.
Wer dadurch verbittert hat diese Entscheidung selber gewählt und will es dann nicht anders.


2 -- "Betrogen werden, aber nicht betrügen"


Im Leben betrogen werden ist wohl eines der härtesten Schläge die man kriegen kann.
Damit meine ich nicht nur im Laufe einer Beziehung sondern auch den Vertrauensbruch,
den man allgemein durch so eine Art des Enttäuschens trifft.

Was hierauf wohl zutrifft ist, nicht Zahn um Zahn vergelten zu wollen.
Es ist niemals eine Lösung sich auf dieses Niveau herabzubegeben und ebenfalls zu betrügen.
In diesem Fall wohl eher auf eigennutz gefokust. 
Allgemein wär mit einer altruistischeren Einstellung gegenüber den Mitmenschen vielen geholfen.
Freut euch an dem was ihr habt und an den kleinen Dingen. 
Dort gibt es immer etwas, selbst wenn man nicht mehr dran glaubt.

3 -- "Illusionen aufgeben, aber nicht die Hoffnung"

 

Wofür hat man Illusionen?
Illusionen halten einem am Leben.
Sie setzen Menschen ein Ziel, für was sie es Wert erachten Opfer zu erbringen.
Aber selbst die stärksten Illusionen müssen manchmal aufgegeben werden.
Es kann niemals von vorne bis hinten so laufen, wie man es sich im Leben vorstellt. 
Es werden laufend Illusionen zerstört und neue Ziele gesetzt. 
Man darf aufgrunddessen niemals die Hoffnung aufgeben etwas neues , besseres zu erreichen.
Die Hoffnung ist das Glück in uns. Behaltet es und verliert es niemals!


4 -- "Enttäuschungen erleiden, aber nicht resignieren."

 

Enttäuschungen erleidet man immer wieder.
Enttäuscht man sich hinlänglich selber, ist man jedoch sehr schnell resigniert.
 Die eigenen Erwartungen nicht erfüllen zu können und trotzdem bei klaren Verstand zu bleiben.
Diese Verweigerung an das eigene Wohl darf niemals priorität gewinnen.
Nicht zu resignieren bedeutet dadurch nur eine Sache - niemals aufgeben.


5 -- "Sich abfinden, aber nicht abstumpfen"

Entscheidungen sind immer auch mit Zweifeln verbunden.
Diese Zweifel sind immer auch damit verbunden , sich mit einer Tatsache zufriedenzugeben .
Sich somit dazu abzufinden und weiterzumachen.
Jedoch darf man dabei nicht abstumpfen und Tatsachen als Tatsachen akzeptieren .
Diese Kontonuität ist das höchste was man sich selber bewahren muss.
Man stumpft heutzutage so schnell ab , wird Gefühlskalt und gleichgültig. 
Bewahrt euch das beste was ihr habt!

6 --"Belogen werden, aber aufrichtig bleiben"

Belogen zu werden ist hart.
Dabei ist weniger die Tatsache der Lüge das Wahre schlimme.
Eher der Vertrauensbruch welcher mit der Person einhergeht.
Wenn man oft belogen wird weiß man irgendwann  nicht wem man Vertrauen schenken kann.
Diese Jenigen sind sich wahrscheinlich nur selten im klaren darüber was sie damit der Person antun.
Jedoch kann dies zum zerbrechen der Person führen und diese auf Dauer schädigen.
Was tut man also dagegen. Selber lügen, es sozusagen "besser" machen?
Nein.
Man bleibt lieber so Aufrichtig wie möglich und unterzieht seinen Freundeskreis einer ABC Analyse.
Es geht doch im gesamten Leben nur darum!
Wer oder was ist einem wichtig genug, um diesen Wertebeweiß zu führen?
Bleibt man am Ende also Lieber aufrichtig und findet sich damit ab.

7 -- "Träume verlieren , aber nicht das Träumen"

Träume verliert man schnell.
Man vergisst sie wenn man sich nicht ganz genau darauf Konzentriert.
Aber auch Träume haben etwas mit Wünschen zutun.
In unseren Träumen können wir eins mit unseren Wünschen und Sehnsüchten werden.
Wer freut sich bei sowas nicht auf den nächsten Traum?
Was in der Realität nicht möglich ist, wird im Traum möglich.
Das sich selbst im Wunschdenken erdränken ist dadurch doch nur allzu schnell geschehen.
Denn nichts anderes stellt ein Traum dar. Die Verarbeitung unserer Gedanken und Sehnsüchten.
Behaltet euch diese Freiheit und träumt davon was es zu erreichen gilt.
Aufgrund dieser Tatsache kann man sich immer ein kleines bisschen Freude erhalten.




Dies ist eine Memo an mich selbst.
Denn es sind alles Gedanken die Real sind und in uns allen irgendwann mal vorgehen.
Wenn es wem weiterhilft würde es mich freuen.


Best regards --- shorty2k1
 


Mittwoch, 21. März 2012

Post 25: Selbstfindung

Hass ist Ballast.
Heute Leben wir Lieber für die Sicherheit als für die Freiheit.

Aber überlegt man sich, das man sich das ganze mal andersrum ansehen sollte?
Wenn man selber die Arme Sau ist. Sich alle Optionen offen halten will.
Man will sich nicht festlegen. Letztendlich ist dann jeder andere viel stärker, weil diese den Mut haben Optionen auszuschließen.

Will man sich in dieser heutigen Multioptionengesellschaft wirklich auf etwas festlegen, nur damit man 5 Jahre später etwas völlig anderes macht?

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Nichtsdestoweniger tun mir Erzählungen weh. Wobei mir Erinnerungen nur so Entgegenwirbeln, doch ich lächle zurück, nicke und tue so als ob das nichts wäre und ich mich freue.
Wohl eine Art moralische Verpflichtung.
Jedoch freue ich mich nicht, sondern ich bin T


raurig weil meine eigene Unzulänglichkeit vor Augen tritt. Weder Verliebt sein, noch unglücklich verliebt sein. Das sogar dass fehlt lässt mich zweifeln.

Ich sehne mich nach der Sehnsucht.
Wenn man "sitzen bleibt" und die Erinnerungen an vergangenes vor dem Inneren Auge herumschwirren. Man krümmt sich um seiner selbst und meint man muss sich auflösen. Die Gewissheit, das im späteren Leben kein Platz mehr wäre. Das man keine Rolle mehr spielt. Nicht Ihre behauptung "nur ein alter freund zu sein", sondern die Tatsache das sie wohl wirklich daran glaubt.
Genau das ist die Brutalstmögliche Form der Vernichtung. Es ist besser gehasst zu werden , wenigstens noch irgendein Gefühl zu erwecken, als als Erinnerungsort auf der Lebenslandkarte völlig zu verschwinden.

Im moment dieser Erkenntnis merkte ich, dass hinter ihrer Bravheit und Bürgerlichkeit etwas verborgen lag, das ich bis heute nicht ganz durschaut habe. Etwas dunkles, was ihr Verhalten vor ihr selber rechtfertigt. Die Maskerade des Guten, Schönen und Wahren soll erhalten bleiben. Das Wort "Darwipportunismus" passt wohl ganz gut rein.
Die entscheidene Frage war nie wie ich war, sondern was ich war.

Nie mehr , so bin ich mir sicher, würde ich mit solcher Geheimnislosigkeit und Unvoreingenommenheit einem Menschen entgegentreten. Fortan würde ich meine Gefühle so abschotten, dass ich sie im Zweifelsfall immer stärker Verletzen kann, als sie mich.

Eigentlich leide ich unter dem Dilemma meiner Generation : Ich kann mich nciht entscheiden. Ich kann mich nicht entscheiden, was ich später werden will, ich kann mich nicht entscheiden was genau ich studieren will, und ich kann mich nicht entscheiden was ich politisch denken will. Ich will jede Entscheidung vor mir herschieben, mir alle Optionen offenhalten.

Samstag, 3. März 2012

Post 24 : Was alles dazu gehört

Wo beginnt man wenn man aufgehört hat? Wo geht es weiter und viel wichtiger WIE?
Wenn man anfängt zu reden und das alles doch sehr wenig Sinn macht.
Wenn die Zeit verrinnt ohne das man es merkt.
Wenn man selbst mit allen Regeln bricht. Das meiste zwischen einen kommt ohne das man das will?
Wenn man etwas braucht an das man glauben kann oder noch viel wichtiger - Glauben Will.

Wo beginnt es , und wo endet es. Was erwartet man von sich selber und was passiert wenn man es selber nicht mehr schafft.

Jeden Tag zu Leben, jeden Tag alles zu geben was man hat und jeden Tag für andere das zu sein, was man selbst nicht glaubt zu können. Das ist dass was Menschen groß macht. Weder die eigene Intelligenz, noch eine eloquente Ausdrucksweise. Erst Recht nicht Aussehen oder Art.
Man darf sich diese Unschuld niemals nehmen lassen. Bewahrt man sich das Beste was man hat, wird man auf alles, was das Leben einem entgegenwirft eine Antwort haben.

Dienstag, 28. Februar 2012

Post 23 : ein halber Zwischenstand

Nach einem halben Ende kommt wohl immer wieder auch ein Neuanfang. Neuanfang bedeutet in diesem Kontext wohl weiterleben. Was auch nicht allzu positiv ist. Es ist die Erhaltung eines neutralen Status.

Wieviele schöne Tage erlebt man noch und inwieweit kommt man damit zurecht.
Die Wunden werden verheilen. Wann und wie kann man wohl nicht sagen.Jedoch ist es meine Zeit , meine Entscheidung und MEIN Leben.

Was euch bewusst sein sollte ist, das jeder gleich ist. Jeder ist arm oder reich, glücklich oder unglücklich. Es ist egal wie man ist, wer oder was man ist oder wem man angehört. Dort wo mich die dunklen Wolken beträngen Schwebe ich Lieber fort mit den besseren Engel meiner selbst. Bereit für alles was kommen mag mit der Einsicht das Leben nicht komplett zu verschwenden. Dies Courage wird wohl manchmal fehlschlagen, jedoch wird diese Tugend niemals in mir Erlöschen. Ich Atme das Leben aus dem unterstem Grund bis in die Höchsten höhen der himmlischen Hölle.

Auch wenn ich gegangen bin, möchte ich doch die Gewissheit haben, das mein Wirken eine mindeste gute Resonanz erhalten hat. Ich will nicht später mal irgendwer gewesen sein. Wohin man geht, woher man kommt, man hat wohl sehr selten auch nur einen kleinsten Plan davon. Dies ist der Unterschied der Zeit. Das Bereitsein alles zu tragen was auf einen geworfen wird. Das Leben nehmen, es genießen und sich durch nichts herunterziehen lassen. Vieles sehen und versuchen zu verstehen. Für vieles gibt es keine Antwort.

Eingleich darein zählt, das man kein Feind ist, sondern ein Freund. Hass und Neid mögen diese Freundschaft zerrütten, aber zerbrechen darf er sie nicht. (Anlehnung an Abraham Lincoln).
Die Prämisse darunter ist wohl soviel gutes zu tun wie möglich und mache darüber sowenig gerede wie möglich zu halten.

"Habe keine zu künstlichen Ideen vom Menschen, sondern urteile natürlich von ihm, halt ihn weder für zu böse noch zu gut." Georg Christoph Lichtenberg.

So habe ich jetzt ein gutes Gefühl. Auch wenn es getrübt ist und gesteinigt wird bleibt man doch immer zuversichtlich. Auf die Hoffnung. Auf die Zukunft und auf die Zeit die kommen wird.
Die Mauer war wohl die Abscheulichste Zurschaustellung des kommunistischen Versagens. Antizipiert auf jeden selber ist eine Mauer um einen selber die schlimmste Form des Selbstschutzes. Doch manchmal ist diese Art von Selbstschutz unumgänglich um den größten Schaden von einem Selber abzuweisen. Jedoch wird dadurch verhindert, andere Menschen zu einer Einsicht zu bewegen und man entwickelt sich auseinander.

Bei allem was mir wichtig ist sage ich. Haltet dem Druck Stand , habt euren Spaß und alles wird gut.

Weitere Posts folgen in Kürze.




Mittwoch, 8. Juni 2011

Post 22 : Ein endloser Traum

Ich warte auf die Nacht lasse mich treiben
auf den Wellen meiner Träume.
Ich stehe auf dem Hügel
und hinter den Wolken
weht noch immer der Wind
und nimmt mir meine Zweifel.

Ein endloser Traum
ein Traum von Dir.
Ich glaube, ich erhalte ein Zeichen von Dir.
Heute Nacht möchte ich auch
meine Gefühle verbergen wie Du es machst.
Ich will die Nacht mit Dir zusammensein!

Ich jage jede Nacht
bin der Sklave meines Traumes.
Eine bebilderte Szene steigt im Dunst auf.
Wir spielen ganz verwegene, gefühlvolle Spiele.
Ich wende meine Augen ab
und verberge meine Scham.

Ich sehe, wie all die Blumen dahinwelken
im erhitzten Lebenshauch
des dämmenden Tages.
Ich erwache im Frühling und küsse Dein Gesicht,
das so süß und brennend heiß ist.
Ich spüre Deine Umarmung und schmelze dahin.

Ein endloser Traum, ein Traum von Dir ...

Sonntag, 17. April 2011

Post 21: Inneres Selbstverständnis

Ich weiß nicht, ob ihr schon jemals ein so übermächtiges Geheimnis gehütet habt, das in der Lage ist, euch von einem Augenblick zum nächsten von einer Person, die ihr liebt, zu trennen - und zwar unwiederruflich.
Wenn ihr jemals in eine solche Situation kommt, seid ihr möglicherweise tapferer oder erlicher als ich es gewesen bin. Vielleicht legt ihr eure Karten bei der ersten sich bietenden Gelegenheit auf den Tisch und sagt : " So sieht´s aus. Ich denke, du hast ein Recht davon zu erfahren. Jetzt weißt du bescheid. Ich habe dir alles gesagt."
Aber bei allem Respekt: Ich glaube nicht, dass ihr so edelmütig handeln wurdet. Ich wette, ihr würdet genau dasselbe tun wie ich : Ihr bewahrt euer Geheimnis an dem sichersten Ort der ganzen Welt auf, und zwar in eurem Kopf. Ihr steckt es weg, solange es möglich ist, und tut so, als sei es gar nicht da.
Von Zeit zu Zeit zieht ihr es in der Dunkelheit der Nacht hervor, wenn ihr allein seid, betrachtet es eine Weile und schiebt es dann schnell wieder an seinen Platz.

Das seltsame daran ist, dass niemand vermuten wird, dass ihr ein solches Geheimnis habt. Nicht der klügste Lehrer und nicht einmal euer bester Freund. Und so nährt ihr die falsche Hoffnung, dass das Geheimnis einfach wie ein Sandwirbel verschwinden wird, weggetragen von dem Wind, der landeinwärts weht, wenn ihr nur lange genug wartet. Oder vielleicht wird es von den Gezeiten fortgeschwemmt, wie ein Stück Treibholz, oder es segelt wie ein Schwarm Möwen in den prächtigen Sonnenuntergang.

Macht euch nichts vor. Es wird nicht verschwinden. Irgendwann holt es euch ein und dann müsst ihr euch ihm stellen.

best regards shorty2k1