Dienstag, 23. November 2010
Post # 17: Evanescence - Missing
But I won't be home again.
Maybe someday you'll look up,
And, barely conscious, you'll say to no one:
"Isn't something missing?"
--Maybe she did something to deserve the betrayal, so she's asking for forgiveness. She's so ashamed of what she did, she's running away from her problems, physically or mentally, and she's hoping that maybe the person she wronged won't be too angry and eventually miss her.
"You won't cry for my absence, I know -
You forgot me long ago.
Am I that unimportant...?
Am I so insignificant...?
Isn't something missing?
Isn't someone missing me?"
-- Even though she's hoping that the person will forgive her, she knows that they won't care if she goes- they're that angry. She feels that if they could forget her that quickly, she must me insignificant and unimportant. She wasnts somebody, anybody, to miss her.
"Even though I'm the sacrifice,
You won't try for me, not now.
Though I'd die to know you love me,
I'm all alone.
Isn't someone missing me?"
-- The person she'd betrayed is 'sacrificing' her, and she knows that they won't stop just because she feels bad about it. She is still in love with the person, but she knows that they hate her.
"Please, please forgive me,
But I won't be home again.
I know what you do to yourself,
I breathe deep and cry out,
"Isn't something missing?
Isn't someone missing me?"
-- Again, she wants to be forgiven for what she did, and she's saying again that she won't be home again. Maybe the person to whom she's singing is upset about the whole affair and hurts themselves, and she wants them to stop because she still feels somehting for tem. And still, she wants to be noticed and missed.
"And if I bleed, I'll bleed,
Knowing you don't care.
And if I sleep just to dream of you
I'll wake without you there,
Isn't something missing?
Isn't something... "
-- The girl knows that no matter what she does, the one she loves still won't care about her. This part is her basically professing her love.
Samstag, 6. November 2010
Post # 16: Kettcar - Volle Distanz
was geht in ihm vor?
denkt er denn wirklich... denkt er, er kommt damit durch?
hier im licht. hier im niemandsland derer, die leben eintauschen für zeit.
bereit.
bereit für das adrenalin und die angst
bereit für die volle, für die ganze distanz
bereit für ein gut gegen böse
die einfache lösung.
und ich schlag zu.
Ich habe den Text so interpretiert: Es geht um einen Menschen, der "im niemandsland derer, die leben eintauschen fuer zeit" (also in der heutigen kalten,geldgeilen Gesellschaft) versucht seinen eigenen Weg zu gehen. "Bereit fuer die volle, fuer die ganze Distanz" bedeutet, dass er bereit ist diesen Weg zu gehen und zwar bis an sein Lebensende. Das "gut gegen boese" steht dafuer, dass dieser Mensch gegen diese Gesellschaft rebelliert, was "die einfache loesung" ist, weil man nicht anders kann. Ok, das "und ich schlag zu" passt da nicht wirklich rein ;-), aber ich dachte immer, dass es sowas wie "und ich ergreife die chance" bedeutet.
hier auf dem flur. "wer ist der nächste?"
die schwester ist freundlich genervt.
blut geronnen.
alles tut weh, aber wer hat dort gerade gewonnen?
nicht egal.
und nichts ist beliebig und nichts ist egal
atme ein, atme aus, du hast immer die wahl.
keine stufen von grau, sondern schwarz oder weiss.
und du weißt, was das heisst,
wenn man tut was man hasst. und du kannst ja gehen
und wir sagen dir dann, wie's war.
Hier passt meine Interpretation wieder. "Keine Stufen von grau, sondern schwarz oder weiss"...d.h. es gibt entweder ein dafuer oder ein dagegen. Man kann nicht in einem Job funktionieren und gleichzeitig dagegen sein. Und "du" hast aufgegeben, du funktionierst...."du weisst, was das heisst, wenn man tut was man hasst" (Job etc.). "Und du kannst ja gehen" koennte zum Beispiel heissen, dass dieser jemand ("du") Verpflichtungen hat und nicht frei ist und eben gehen muss (aus der Kneipe, aus dem Urlaub...was weiss ich). Letztendlich sind naemlich "wir" also das "lyrische Wir" auf der Seite des Menschen, an dem sie am Anfang noch gezweifelt haben ("denkt er denn wirklich er kommt damit durch?"). Ich dachte sowieso, dass es in der ersten Strophe um Marcus geht, nur aus einer anderen Perspektive. Bis dann "und ich schlag zu" kommt.
Samstag, 30. Oktober 2010
Post # 15: Unsicherheiten,
Jeden Tag werden wir vor neue entscheidungen gestellt, von denen wir oft nicht wissen, was sie zu bedeuten haben, oder welche folgen dies hat.
Die Unsicherheit darüber wie wo und wann das Leben sich selber wieder in Bahnen lenkt. Welche Entscheidungen man dadurch trifft. Und welche man womöglich für immer bereut.
Nehmen wir an, wir gehen in unserem Leben durch viele Räume, die Möglichkeiten werden durch Türen dargestellt. Wenn man Pech hat, werden viele Türen von vornherein durch verschiedene Entscheidungen verschlossen.
Manchmal geht man in diesen Räumen zurück und Manchmal überspringt man Räume.
Jedoch ist ALLES was man macht, essentiel für das Nachherige erleben und überleben.
Wird dieses entscheiden für Dinge durch Unentschlossenheit und Unsicherheiten jedoch untergraben.
Und es ist diese verdammte unentschlossenheit, die mich in letzter Zeit in einem Raum gefangen hält.
Diesen blog hab ich um halb 2 nachts geschrieben, un ich hab kee lust mehr..
cya und gn8
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Post # 14 : Rise Against –Injektion
And when night covers the sky you find yourself doing the same
There's a burden you've been bearing in spite of all your prayers
There's a light turned off inside your heart
Can you remember what it's like to care?
Ein fiktionaler Erzähler spricht über eine Figur – voraussichtlich diejenige, um die es in dem Lied geht. Folgende Probleme fallen uns auf: Die Figur leidet unter Schlaflosigkeit, was man in den ersten beiden Versen erkennen kann. Die „Bürde“, die sie trotz ihrer Gebete trägt, verursacht Hoffnungslosigkeit (Vers 4: Das Licht steht vermutlich für die Hoffnung). In Vers 5 erhalten wir ebenfalls die Information, dass die Figur unbekümmert ist, allerdings in einem stagnierendem Sinne.
Knees are weak, hands are shaking, I can't breathe
So give me the drug, keep me alive
Give me what's left of my life
Don't let me go, whooaa
Pull this plug, let me breathe
On my own, I'm finally free
Don't let me go, whooaa
Hier findet ein Wechsel in der Erzählperspektive statt. Die Figur, über die der Erzähler sprach, schaltet sich ein und beschreibt ihren Zustand, der von einem exzessiven Bedürfnis erfüllt zu sein scheint. Er geht so weit, eine Droge zu verlangen, die ihn am Leben halten soll. Es scheint, als ob er nur in seinem Rausch frei sein und sich dem bewusst werden kann, was er noch im Leben hat. Ob die „Spritze“ metaphorisch zu verstehen ist, werden wir später klären.
The trail of crumbs you left somehow got lost along the way
If you never meant to leave then you only had to stay
But the memories that haunt us are cherished just the same
As the ones that bring us closer to the sky, no matter how grey
And yet I fall, through these clouds, reaching, screaming
Diese Stelle ist interessant und schwer zu verstehen, weil der Erzähler wieder etwas über die Figur erzählt, ab Vers drei aber ein allgemeines “uns” verwendet, von dem man sich nicht täuschen lassen darf. Zunächst scheint sich die Figur, um die es geht, zurückgezogen zu haben. Es ist von einem „Pfad der Brotkrümel“ die Rede – wie bei Hänsel und Gretel. Allerdings gingen die Krümel verloren und die Spur ist verloren. Vielleicht weil niemand der Spur gefolgt ist? Allerdings scheint es, als ob die Hauptfigur niemals wirklich verschwinden wollte, jetzt aber nicht mehr umkehren kann (Vers 2). Nun bringt der Erzähler das allgemeine „uns“ ins Spiel und spricht davon, dass Erinnerungen, die uns verfolgen, ebenso geschätzt und in Ehren gehalten werden, wie diejenigen, die uns näher zum Himmel bringen – egal wie grau er auch sein mag (Vers 3+4). Diese Verse sind stark metaphorisch unterlegt. Kurz gesagt lernen wir aus schlimmen Erinnerungen die uns verfolgen – eine Aufforderung an die Hauptfigur, über ihre hinweg zu kommen. Die anderen Erinnerungen werden Hoffnung genannt: Egal wie grau der Himmel ist, treiben sie uns an. Beide Eigenschaften – schlimme Erinnerungen und Hoffnung – lassen den Menschen stärker werden. In Vers fünf erfahren wir, dass die Hauptfigur trotzdem dem grauen Himmel zum Verhängnis wird.
Give me the drug, keep me alive
Give me what's left of my life
Don't let me go, whooaa
Pull this plug, let me breathe
On my own, I'm finally free
Don't let me go, whooaa
This grip loosens but it never breaks (NEVER BREAKS!)
We carry nothing but a name you will forsake
Your words are always there to break my fall (BREAK MY FALL!)
In them I find the comfort to see through it all
Guide me through unchartered waters
Before we lose our way again
Will you be my compass until forever?
Until forever ends!?
Zunächst erfahren wir, dass eine Verbindung, die bröckelt, niemals zerbrechen kann. Dann wird die Beziehung zu einer Person ins Licht gerückt, deren Worte die Hauptfigur auffangen (Bridge,Vers 3 --> Verweis zum Sturz vom Himmel). Diese Worte sind weiterhin etwas, das die Hauptfigur antreibt. Nun der Appell: Diese Person als Navigator durch das Unbekannte, als Kompass. Für immer soll diese Person die Hauptfigur führen.
Knees are weak, hands are shaking, I can't breathe
So give me the drug, keep me alive
Give me what's left of my life
Don't let me go, whooaa
Pull this plug, let me breathe
On my own, I'm finally free
Don't let me go, whooaa
Don't let me go, whooaa
Don't let me go, whooaa
Letztlich erschließt sich uns die Metapher der “Injection”: Mit der Droge ist die Person gemeint, der die Hauptperson nachtrauert und deren bröckelnde Verbindung wohl Ursache ihrer Zurückgezogenheit ist, aus der sich das exzessive Verlangen aufgebaut hat.
Anmerkung: Diese Interpretation geht von drei Figuren aus: Dem Erzähler, der Hauptfigur und derjenigen, der die Hauptfigur nachtrauert. In einer anderen möglichen Interpretation wäre es möglich, den Erzähler mit der Hauptfigur gleichzusetzen. In diesem Fall muss man die 1. und 2. Strophe so auslegen, dass die Hauptfigur die Person indirekt anspricht (als Gedankenbericht). Diese Möglichkeit finde ich allerdings etwas problematisch, weil sie die Person, die eigentlich im weiteren Verlauf die Metapher der Spritze erhält, zu genau zu beschreiben versucht (was eigentlich nicht der Sinn einer metaphorischen Betrachtung ist).
Dienstag, 19. Oktober 2010
Post # 13 : Rise Against – From Heads Unworthy
We are the children you reject and disregard
These aching cries come from the bottom of our hearts
You can't disown us now, we are your own flesh and blood
And we don't disappear just because your eyes are shut,
Now tell me
Eine Bevölkerungsgruppe oder eine Minderheit, die schwach und abhängig ist („Kinder“ als Metapher). Sie wird von den Mächtigen missachtet und gerät in Vergessenheit.
Love, Loss
Like a bullets path
Tear, Through
The cavity of my chest
Lights, Out
Because the fuse has blown
Liebesentzug auch im Sinne von Glücksentzug. Eine harte Zeit für die Minderheit auf Kosten der Großen. Der Todesstoß durch die Brust steht evtl. für Ausbeutung. Er lässt die Hoffnung erlischen („the fuse has blown“ – die Sicherung springt heraus).
As their castles crumble slowly
We watch them fall
The crown slips from heads unworthy
As we take control
Die Macht der Mächtigen schwindet (Schlösser als Metapher für Hochmut). Die Kleinen, die Unterdrückt wurden, kommen jetzt zum Zug.
This is the family that we crossed or never had
This is a war that was lost the day that it began
Because it's the race we run, but it keeps us at the start
It's the song I sung from the bottom of my heart,
That's how we
„Familie“ als Metapher für eine Einheit, eine Zugehörigkeit. Der Rest kann aus der obigen Variante übernommen werden. Der Krieg als Metapher für den Konflikt mit den gegebenen schlechten Umständen. Das „Rennen“ als Zeichen dafür, dass es keinen Fortschritt gibt. Der Song steht für die Verzweiflung, auch für die Hoffnung.
Read, You
Like a polygraph
Not, One
Single bone in your back
own, Up
To how you let us down
Die „Kleinen“ werden ebenfalls stärker und machen den „Großen“ Vorwürfe. Sie sind nicht mehr naiv und kontrollierbar. „Kein Rückrad“ steht im Zusammenhang damit, dass sich die Großen nicht eingestehen wollen, wie sie die Kleinen hängelassen haben.
As there castles crumble slowly
We watch them fall
The crown slips from heads unworthy
As we take control
Siehe oben.
Except for you and me, love
Everyone is the same, we know
But if to live, we have to be numb
I'd rather know the pain, I'd rather know
This happens almost never
But it happened once to me
And this will never be same
The ends we seam together
Zum ersten Mal spricht die Hauptfigur eine geliebte Person an. Sie scheinen etwas verstört zu sein, halten sich zumindest für einzigartig und die „anderen für gleich“. Sie sehen sich als etwas besonderes und würden lieber durch Leid und Schmerz gehen, anstelle so taub zu leben wie derzeitig. Das Lied ist ab dieser Stelle zentralisierter. Es geht nicht mehr um „alle“, sondern um eine gewisse Person. Der Zufall kann das folgende Leben grundlegend verändern, aber die möglichen Enden „nähen sie gemeinsam“, sie sind nun unabhängig von höheren Instanzen. Es stellt sich nun die Frage: Ist der geliebte Mensch eine Person, die er sozusagen als „Rettungsring“ kennen lernt und/oder ist diese Person in die Leiden der Hauptfigur mit involviert.
I'm not after fame and fortune
I'm after you
When I've served my time I swear I will come back for you
„Fame and fortune“ beziehen sich nun auf den Aufstand der Minderheit. Die Hauptfigur hat aber nur jene Person im Kopf, kämpft also für sie, nicht für Ruhm und Ehre/ Ruhm und Glück. Seine Sicht hat sich von dem „großen Ganzen“ auf einen einzigen Menschen zentralisiert, den er beschützen will.
As there castles crumble slowly
We watch them fall
The crown slips from heads unworthy
Right on to ours, but I'm after you
Wie schon gesagt: Auch wenn der Aufstand gut für die Minderheit ausgeht, würde die Hauptfigur nur zu jener Person zurückkehren, ohne den Sieg als Ganzes zu ehren, sondern den persönlichen Sieg, diesen Menschen beschützt zu haben. Die Krone, die für den Herrscher steht, wandert jetzt auf neue Köpfe. Diese werden womöglich genauso „unworthy“ sein, wie die vorigen, denn eine Krone kann – so viel Macht sie auch besitzt – der Minderheit nie gerecht werden.
Sonntag, 17. Oktober 2010
Post # 13 : Rise Against - Worth Dying For
Set me off like dynamite strapped tight around my waist
Lass mich wie Dynamit explodieren, fest um meine Taille geschnallt
We are the ones in competition but claim this ain’t no race
Wir sind die Konkurrierenden aber behaupten dass es kein Rennen ist.
Im Intro ist die Rede vom lyrischen Ich, das Explodiert wie Dynamit. Damit könnte einerseits ein Gefühlsausbruch gemeint sein, aber auch ein Ausbruch körperlicher Kräfte. Als nächstes sieht er sich als Teil eines Ganzen (We). Es sagt, dass es mit jemandem konkurriert, dass sie aber behaupten, es sei kein Rennen, das sie austragen. Dieser Abschnitt kann auch anders gedeutet werden. Es kann auch behauptet werden, das lyrische Ich sei Teil einer Gruppe, die mit einer anderen Gruppe verfeindet ist („the ones in competition“ sind nicht nur Konkurrierende, sonders auch Gegner). Dieses Rennen kann als Bild für ein Ereignis verwendet werden, das vertuscht werden muss. Nehmen wir also an die beiden verfeindeten Gegner tragen einen Konflikt aus, bei dem der Stärkere behauptet, es sei kein Konflikt.
Take a breath and explode like bullets tearing through the wind
Nimm einen Atemzug und explodiere wie Kugeln, durch den Wind reißend
Cut me up with a razorblade then try to separate the skin
Schneid mich mit einer Rasierklinge auf und versuche dann die Haut zu trennen
Now when the white flames are burning flags we found a word worth dying for
Jetzt wenn die weißen Flammen Flaggen verbrennen finden wir eine Welt für die es wert ist zu sterben.
We’ve been battered so hard that we don’t feel anymore
Wir sind so schwer misshandelt worden, dass wir nichts mehr fühlen.
Wieder ist ein Gefühlsausbruch zu erkennen. Die Kugeln, die durch die Luft reißen, ist ein besonders starker Ausdruck dieser Gefühle und kann ebenfalls als Zeichen für den zuvor angesprochenen Konflikt dienen. So kann man auf die Idee kommen, dass es ein bewaffneter Konflikt ist. Dann beginnt der Text das erste Mal kritisch mit dem Konflikt umzugehen. „Schneid mich mit einer Rasierklinge auf und versuche dann die Haut zu trennen“. Das bedeutet so viel wie: Wenn Menschen tot und blutverschmiert sind, spielt die Hautfarbe eines Menschen keine Rolle mehr, dann sind es einfach nur tote Körper. Das könnte auf einen Rassenkonflikt hindeuten. Der nächste Satz hat viel Symbolkraft. „Wenn weiße Flammen Flaggen verbrennen, finden wir eine Welt für die es wert ist zu sterben“. Die weißen Flammen könnten weiße Menschen sein, bzw. die westlichen Mächte. In ihrem Kampf greifen sie hilflose Staaten an. Wenn wir von verbrannten Flaggen sprechen, könnte es auch auf Völkermord hindeuten. Das lyrische Ich ist in diesen Konflikt verwickelt, z.B. als Opfer, denn aus seiner Sicht sind er und sein Volk „so schwer misshandelt worden, dass sie nichts mehr fühlen“. Demnach könnte die Welt, für die es sich lohnt zu sterben, ihr unterdrücktes Land sein. Auch hier ist eine zweite Deutung möglich. Die weißen Flammen, die Flaggen verbrennen, können auch als weiße Friedensflaggen gesehen werden. Demnach wäre die Welt, für die es sich lohnt zu sterben, eine Welt des Friedens und das „Nichtsfühlen“ als Resultat von Misshandlung wäre wiederum Resultat des Krieges.
Take me from this world
Erlöse mich aus dieser Welt
Save me
Rette mich
What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?
So take me from this world
So erlöse mich aus dieser Welt
Save me
Rette mich
What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?
Das lyrische Ich verlangt Erlösung und Rettung aus dieser Welt. Demnach ist von einem Konflikt zu sprechen, von dem es genug hat, denn es fürchtet sich jung zu sterben für eine sinnlose Sache der Gewalt, obwohl es sein Leben noch vor sich hat.
Send me of on a morning breeze so far away from here
Verabschiede mich auf einer Morgenbrise so weit weg von hier
Fill your eyes in the strains of thought outside the warm embracing air
Fülle deine Augen mit den Belastungen des Denkens außerhalb der warmen umarmenden Luft
I’m moving slow
Ich gehe langsam
Like a glacier melting watch me dissipate
Wie ein schmelzender Gletscher, beobachte mich auflösen
I switched to love in an empty world but all I found was hate
Ich wechselte zur Liebe in einer leeren Welt, aber alles was ich fand war Hass
Am Anfang der zweiten Strophe verlangt das lyrische Ich Verabschiedung auf einer Morgenbrise, weit weg von „hier“. Könnte ein Zeichen darauf sein, dass der Konflikt weit weg von Zuhause stattfindet und das lyrische Ich auch nicht Zuhause bei der Familie stirbt, sondern auf dem Schlachtfeld. Der nächste Satz regt eine außen stehende Person an die Augen zu dem zu öffnen und nachzudenken, der wahren Bedeutung des Konflikts zu erkennen, ohne sich dabei von Verschönerungen verführen zu lassen („outside the warm embracing air“ – die Luft ist warm und umarmt jemanden. Man soll außerhalb dieser schönen Umklammerung Denken, um nicht davon beeinflusst zu sein. Wir erinnern uns an das Intro: Wir sind Gegner, doch behaupten es sei kein Rennen/Konflikt. Es ist von Verschönerung die Rede, aus der sich jemand befreien soll, wenn es nachdenkt). Das lyrische Ich verweißt dann darauf, dass es langsam geht. Möglicherweise ist es müde und erschöpft, dem Tod schon nahe („Like a glacier watch me dissipate“). Im letzten Satz dieser komplizierten zweiten Strophe ist die Rede von Hass, die anstatt von Liebe empfangen wird. Diese Liebe wird in einer leeren Welt gesucht, doch Hass wurde erwidert. Vielleicht ein Zeichen darauf, dass in einem armen Land statt Unterstützung Krieg herrscht und darauf, dass die Welt für die es sich lohnt zu sterben wirklich die Welt in Frieden ist und nicht die „leere Welt“.
Now when the white flames are burning flags we found a world worth dying for
Jetzt wenn die weißen Flammen Flaggen verbrennen finden wir eine Welt für die es wert ist zu sterben.
We’ve been battered so hard that we don’t feel anymore
Wir sind so schwer misshandelt worden, dass wir nichts mehr fühlen.
Siehe oben.
Take me from this world
Erlöse mich aus dieser Welt
Save me
Rette mich
What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?
So take me from this world
So erlöse mich aus dieser Welt
Save me
Rette mich
What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?
Siehe oben.
Don’t ask me why – cause I don’t know
Frag mich nicht warum – weil ich es nicht weiß
Don’t ask me how – I’m gonna solve this on my own
Frag mich nicht wie – ich muss das alleine lösen
Don’t ask me how – cause I don’t know
Frag mich nicht warum – weil ich es nicht weiß
These things I’ll never face
Diesen Dingen werde ich nie gegenüberstehen
Scratch out the warning race
Kratz die bedrohliche Rasse aus
The wreckage of a job well done
Die Trümmer von einem gut erledigten Job
I saw a place I’d never seen before
Ich sah einen Ort, den ich vorher nie gesehen hatte
And this morning I refused to close my eyes anymore
Und an diesem Morgen weigerte ich mich meine Augen je wieder zu schließen
„Die Frage warum“ kann die Frage des Krieges sein. Warum führt man Krieg? Das lyrische Ich kann es nicht wissen, es folgt nur Befehlen und nimmt daran teil. „Die Frage wie“ kann die Frage des Überlebens sein, das jeder selbst in die Hand nehmen muss. Vielleicht kann es auch die Frage des Friedens sein „Wie können wir das alles stoppen?“. Diesen Fragen wird das lyrische Ich nie gegenüberstehen, da es nur Befehle befolgt. Fragen gehört nicht zum Job, nur Töten („Scratch out the warning race“ – Bring einfach nur die bedrohlichen Feinde um.).
Am Ende bleiben dann nur noch die „Trümmer eines gut erledigten Jobs“, also viele Leichen. Das lyrische Ich sieht einen Ort, den es zuvor nie gesehen hat. Ob die Opfer auf Seiten des lyrischen Ichs oder seiner Feinde sind ist unklar, beides ist möglich. Fakt ist, dass sich das lyrische Ich „an diesem Morgen weigerte, je wieder seine Augen zu schließen“. Die Erfahrung die es gemacht hat muss grauenvoll gewesen sein, deshalb die Weigerung jemals wieder diesem Wahnsinn blind zu folgen, sondern der Wahrheit ins Auge zu blicken.
Take me from this world
Erlöse mich aus dieser Welt
Save me
Rette mich
What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?
So take me from this world
So erlöse mich aus dieser Welt
Save me
Rette mich
What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?
So take my
So erlöse mich (2x)
Der letzte Refrain mit dem Outro, in dem zwei weitere Male die Rede von „Erlöse mich“ ist, könnte darauf hinweißen, dass das lyrische Ich diesen Konflikt noch nicht richtig überwunden hat und immer noch auf Erlösung besteht, da es die Bilder nicht vergessen kann, die es gesehen hat.
Erste, mögliche Interpretation:
Es geht um einen Konflikt zwischen zwei Rassen, der natürlich nach außen hin geschönt wird, immerhin ist Krieg ein hässliches Wort und Konflikt ein viel Schöneres. Auch die Soldaten in dem Krieg folgten einst blind ihrem Führer und sind bereit für ihr Land zu sterben und sich gegen den bewaffneten, übermächtigen Angreifer zu verteidigen. Das lyrische Ich, hier Soldat eines der Kontrahenten, sieht die Grausamkeit des Kriegs und wird von ihr erdrückt. Es appelliert vor der ganzen Sache die Augen zu öffnen und dem Leid gegenüber zu treten, denn es ist nun mal nicht so schön, wie es nach außen hin angegeben wird. Am Ende ist das lyrische Ich zu geschockt von den Bildern, die es gesehen hat und sehnt sich nach wie vor nach Erlösung.
Zweite, mögliche Interpretation:
Es geht wiederum zwischen den Konflikt zweier Rassen, der geschönt wird. Wieder sind die Soldaten zunächst Marionetten der Regierung und befolgen nur Befehle. Das lyrische Ich ist wieder der „Erleuchtete“, dem sich das ganze Schauspiel als grausamer Akt des Tötens entpuppt. Die Appellfunktion ist wieder die Selbe, der einzige Unterschied besteht darin, dass die Welt, für die es sich lohnt zu sterben, nicht das eigene Land, sondern eine Welt des Friedens ist (weiße Flammen verbrennen Flaggen – Friedensflagge).
Dritte, mögliche Interpretation:
Eine etwas andere Deutung der Dinge wäre, das lyrische Ich als Selbstmordattentäter zu sehen. Das Explodieren des Dynamits, das Explodieren wie Kugeln, die durch die Luft reißen, müsste dann wörtlich genommen werden. Wieder ist es ein geschönter Konflikt zweier Länder, wobei das lyrische Ich dem schwächeren Land angehört, das unterdrückt und geschunden wird. Die Schindung führt zu Aggression des Geschundenen und darauf resultiert gefühlsloses Töten – Selbstmordattentate („Send me of on a morning breeze so far away from here“ – das lyrische Ich sprengt sich in die Luft, an einem fernen Ort.). Doch wieder geht es darum die Augen vor dem Unheil zu öffnen, damit man nicht so verzweifelt dahingeht wie das lyrische Ich. „I switched to love in an empty world but all I found was hate“, könnte eine Andeutung auf die Entscheidung zum Selbstmordattentat sein. Erlösung, Rache an den Menschen, die das lyrische Ich quälen. Wieder ist die Frage „warum?“ für das lyrische Ich nicht beantwort bar, denn es stirbt für sein Land und für seine Überzeugung, mehr interessiert es nicht. „Die Trümmer des gut erledigten Jobs“, der Ort, „den es zuvor nie gesehen hatte“ und die Weigerung „seine Augen jemals wieder zu schließen“ könnten wieder Entscheidungshilfen für das Attentat sein. Es sah die Verwüstung des Feindes, das Leid, was er seinem Volk angetan hat und ist nun bereit nie wieder die Augen davor zu schließen, zu handeln, zu sterben. Die Welt für die er stirbt, ist seine Heimat, die geschunden und vernichtet wurde. Diese Interpretation ist der ersten und zweiten am Entferntesten, aber auch denkbar, wenn man darüber nachdacht.
Freitag, 15. Oktober 2010
Post # 12 : Rise Against - The Good left Undone.
Jedoch sollte jeder entscheiden, inwieweit und auf was bezogen?.
hier die lyrix und eine Interpretation dazu:
The Good Left Undone – Das Gute liegen gelassen (vernachlässigt)
The fields where nothing grew but weeds
Die Felder, wo nichts als Unkraut wächst
I found a flower at my feet
Ich finde eine Blume zu meinen Füßen
Planted there in my direction
Dort in meine Richtung gepflanzt
I wrapped a hand around its stem
Ich schlang eine Hand um ihren Stiel
I pulled until the roots gave in
Ich zog bis die Wurzeln nachgaben
Finding now what I’ve been missing
Finde nun was ich verpasst/verloren habe
And I know
Und ich weiß…
Die Blume steht für das Gute, das auch im Titel genannt ist. Das lyrische Ich läuft durch Felder, wo nichts als Unkraut wächst und findet dort diese Blume. Das bedeutet, dass die Zeiten schlecht sind und voller nutzloser Dinge (Feld aus Unkraut). Doch die kleine Blume verkörpert das Gute, was immer noch vorhanden ist, auch wenn es schwer zu finden oder versteck ist. Das lyrische Ich aber reißt diese Blume bis auf die Wurzeln heraus, das heißt es zerstört dieses Glück. Erst danach erkennt es, was es angerichtet hat – dass es sein Glück selbst zerstört hat (finding now what I’ve been missing). Es begreift dies am Ende der ersten Strophe.
So I tell myself tell myself it's wrong
So sag ich mir, sag ich mir es ist falsch
There's a point we pass from which we can't return
Da ist ein Punkt den wir erreichen, von dem aus wir nicht zurückkehren können
I felt the cold rain of the coming storm
Ich fühlte den kalten Regen des kommenden Sturms
Das lyrische Ich sagt sich immer wieder, dass es einen Fehler gemacht hat und dass es falsch ist, dieses Glück zu zerstören. Es befindet sich an einem Punkt, an dem es nicht zurückkehren kann, also folglich kann es dieses Glück nicht wieder erneuern. Dann fühlt es den „kalten Regen einen kommenden Sturmes“. Damit ist sicherlich das Unglück gemeint, das hereinbricht, sobald man sein Glück zerstört hat.
All because of you
Nur wegen dir
I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen
When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean
Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, an der ich meinen Kopf niederlegen kann
I'll follow your voice
Ich werde deiner Stimme folgen
All you have to do is shout it out
Alles was du tun musst, ist es laut herauszuschreien
Es scheint, als rede das lyrische Ich im Refrain von einer Person, wegen der es nicht einschlafen kann. Doch wenn es das tut, träumt es in einem Ozean zu versinken. Es seht sich dann nach einer Küste, an der es sich erholen und ausruhen kann. Folglich leidet das lyrische Ich, wenn es diese Träume hat und sich nach dieser Erlösung sehnt. Da es eine Person ist, wegen der es nicht einschlafen kann, ist zu vermuten, dass es die Alpträume wegen dieser Person hat. Es sagt ebenfalls, dass es der Stimme dieser Person folgen wird, wenn sie sie herausschreit. Folglich hat es diese Person aus den Augen verloren und sie stellt für es eine Art Hoffnung dar, da es ihre Stimme als Wegweiser nimmt.
Inside my hands these petals brown
In meinen Händen, diese braunen Blätter
Dried up falling to the ground
Ausgetrocknet, zu Boden fallend
But it was already to late now
Aber es war schon zu spät
I pushed my fingers through the earth
Ich stieß meine Finger durch die Erde
Returned this flower to the dirt
Brachte die Blume in den Dreck zurück
So it could live I walked away now
Sodass sie Leben konnte – ich lief nun fort
But I know
Aber ich weiß…
Das lyrische Ich hält wieder die Pflanze in seinen Händen, doch die Blätter sind braun, sie ist vertrocknet und fällt zu Boden. Das Glück ist gestorben, es ist zu spät. Dennoch versucht es diese Blume zu retten und steckt sie in die Erde zurück – es will sein Glück retten. Doch es dreht sich um und geht, da es meint, die Pflanze könne nun weiterleben. Es kehrt seiner Tat den Rücken zu, es lässt das Glück liegen (Titel). Doch das weiß es selbst.
Not a day goes by when I don't feel this wrong
Kein Tag geht herum, an dem ich mich nicht so schuldig fühle
There's a point we pass from which we can't return
Da ist ein Punkt, den wir erreichen, von dem aus wir nicht zurückkommen können
I felt the cold rain of the coming storm
Ich fühlte den kalten Regen des kommenden Sturmes
Das lyrische Ich fühlt sich Tag für Tag schuldig sein Glück zerstört zu haben. Es kann nicht zurückkehren, jedenfalls ist es fest davon überzeugt (Wiederholung). Der Sturm steht wieder für das hereinbrechende Unglück, das wohl davon kommt, weil es sich wieder bewusst macht, wie schlecht es ihm geht und dass es nicht zurück kann. Man könnte vermuten, dass das Unglück folglich Depressivität ist.
All because of you
Nur wegen dir
I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen
When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean
Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, wo ich meinen Kopf niederlegen kann
I'll follow your voice
Ich folge deiner Stimme
All you have to do is shout it out
Alles was du tun musst ist es laut herauszuschreien
(Siehe oben.)
All because of you (3x)
Nur wegen dir (3x)
I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen
When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean
Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, wo ich meinen Kopf niederlegen kann
Beside these eyes of yours
Neben diesen, deinen Augen
Wieder der Refrain, wie die drei Male zuvor mit einer neuen Offenbarung. Der Traum lüftet sich etwas mehr, denn nun ist bekannt, dass das lyrische Ich sich nach der Person sehnt, wenn es träumt. Es träumt zwar vom „Ertrinken in einem Ozean“, wobei es sich die Küste zum Erholen und Genesen wünscht, doch MIT dieser Person, die es nicht einschlafen lässt. Demnach sehnt sich das lyrische Ich nach dieser Person und fühlt sich hilflos ohne sie (es träumt in einem See zu ertrinken Hilflosigkeit)
All because of you
Nur wegen dir…
I believe in angels
Glaube ich an Engel
Not the kind with wings
Nicht die Art mit Flügeln
No not the kind with halos
Nicht die Art mit Heiligenscheinen
The kind that bring you home
Die Art die dich nach Hause bringt
When home becomes a strange place
Wenn das Zuhause ein seltsamer Ort geworden ist
I'll follow your voice
Ich folge deiner Stimme
All you have to do is shout it out.
Alles was du tun musst, ist es laut herauszuschreien
Nun lüftet das lyrische Ich ein persönliches Geheimnis, nämlich seine Gefühle zu dieser Person. Diese Person hat ihm Hoffnung gegeben (Engel), die ihn gegebenenfalls zurück zu seinem Glück führen kann. Es sagt, die Engel können jemanden nach Hause bringen, „wenn das Zuhause ein seltsamer Ort geworden ist“. Das deutet auf das Glück hin, dass das lyrische Ich sich selbst zerstört hat. Diese Engel können es wieder glücklich werden lassen. Zum Ende spricht es wieder von der Stimme dieser Person, welche für das lyrische Ich einen Wegweiser darstellt. Es ist bereit, ihr zu folgen.
Abschließende, vollständige Interpretation
Erste Interpretation
Die Blume in den Strophen stellt ein Glück dar, welches umringt von Unkraut ist. Das Leben des lyrischen Ichs ist demnach nicht gerade glücklich, doch ein kleines Pflänzchen Glück existiert trotzdem. Das wird jedoch nicht vom lyrischen Ich beachtet, es wird links liegen gelassen und hirnlos zerstört. Erst danach weiß das lyrische Ich, dass es selbst Schuld an seinem Unglück ist. Es fühlt sich hilflos und bemitleidet sich selbst, weil es seiner Meinung nach nicht zurückkehren kann, nie wieder glücklich sein kann. Es versucht zwar krampfhaft dieses Glück wiederherzustellen, doch es gelingt ihm nicht. Es steckt die Blume einfach wieder in die Erde und tut so, als wäre alles wieder in Ordnung. Doch so geht es nicht weiter, denn nichts ist in Ordnung. Das Unglück geht weiter und das Glück bleibt weiterhin verschollen. Doch es fühlt sich hingezogen zu einer Person, mitten in seiner Depressivität. Diese Person allein kann es glücklich machen, durch sie findet es Frieden und Freude. Das lyrische Ich sehnt sich nach ihr und bald ist sie die einzige Hoffnung und das einzige Glück, was ihm bleibt. Die Engel symbolisieren die Hoffnung, die sich im lyrischen Ich regt, alles allein durch die Anwesenheit dieser einen Person. Letzten Endes ist zu sagen, dass das lyrische Ich dabei ist Hoffnung zu schöpfen und solange es diese Person hat, kann es sein Glück wieder finden.
Ebenfalls mögliche Interpretation
Das Feld von Unkraut ist wieder das schlechte Leben des lyrischen Ichs. Die Pflanze ist diesmal die Person aus dem Refrain. Das würde bedeuten, dass die Person das verborgene Glück im Leben des lyrischen Ichs ist, dieses das aber nicht realisiert und dieses Glück zerstört, also damit eine mögliche Freundschaft/Beziehung mit dieser Person. Doch dann begreift das lyrische Ich, dass es etwas falsch gemacht hat und versucht alles wieder hinzubiegen (steckt die Pflanze wieder in den Boden). Das was verloren ist, kann nicht gerettet werden – das lyrische Ich lässt die Person links liegen, da sie vielleicht nicht mehr zu ihm will, wenn es sie zuvor so „verletzt“ hat. In den Refrains erfahren wir, dass das lyrische Ich Alpträume hat und wegen dieser Person nicht einschlafen kann. Wir wissen auch, dass es sich nach Ruhe und Genesung seht, „zusammen“ mit der Person. Das heißt es bereut seinen Fehler und wartet vergeblich auf die Stimme der Person, der es folgen wird. Zuletzt stehen die Engel in dieser Interpretation für die Person, die das lyrische Ich so begehrt (I believe in angels… not the kind with wings – no not the kind with halos). Die Engel sind diese Person, die es zurück zum Glück bringen kann (the kind that bring you home, when home becomes a strange place). Doch in dieser Interpretation ist offen, ob das lyrische Ich dieses Glück wieder finden wird, denn der Refrain endet mit den Worten „I follow your voice – All you have to do is shout it out“, was bedeutet, dass das lyrische Ich immer noch auf die Worte dieser Person wartet, die ihr vergeben und eine glücklichere Zeit einleiten.
Donnerstag, 14. Oktober 2010
Post # 11 : Fully Alive
Vor einem dreiviertel Jahr hätte ich wohl niemals geglaubt, dass ich da bin, wo ich jetzt stehe.
Das beste daran ist,dass es mir sogut wie garnichts ausmacht.
Für diesen einen Augenblick des Glückes bin ich über 3 Jahre lang durch die Hölle Marschiert.
Dieses Hier und jetzt ist so unerwartet, das ich es dankend annehme und jede sekunde genieße.
Es war nicht immer so einfach.

Den im Prinzip ist das Sterben und der Tod eine sehr einfache Sache. Im tiefsten Innern werden wir wohl immer einsam und alleine bleiben. Egal wie sehr wir die Menschen lieben. Eine
Kleinigkeit halten die die meisten wohl immer zurück. Ich bin so aufrichtig, das ich dies nicht machen will. Deshalb ist es wohl so wie es ist.Manchmal ist dieses Geheimnis was großes und düsteres. An das man verzweifeln will. Aber manchmal auch nur eine Sache für die man sich sehr schämt.
Ich bin mir sicher das ich "Lieben" kann. Jedoch mündet Trauer oft in einem Komplex aus Selbstzweifel, Unsicherheit, Was wäre wenn, Wenn doch nur, und vieles mehr.
In seinen Gedanken ist man alleine.
Manchmal ist es schlimm, wenn man zuviel Zeit zum Nachdenken hat, und die ganzen Sachen wieder hochkommen.
All diese nächtlichen Geheimnisse, die großen wie die kleinen, die anklopfen wenn man es am wenigsten braucht. Und meisten sind die anderen die letzten, die es Erfahren. Ob es aus Schutz, heraus, oder dem Willen ist, die anderen nicht zu sehr damit zu belasten sei mal dahingestellt. Im Grunde sind die meisten Menschen doch zutiefst Egoistisch. Was man wohl in letzter Zeit wieder sehr krass wahrnehmen kann.
Erst, wenn man dies alles erfahren hat, kann man meine Beweggründe eventuell verstehen. Jedoch sind das nur wenige.
Aber auch wenn dies so ist. Ist mein Verlangen danach so groß, dass ich mich dahingehend überwinden kann. Ich hoffe diejenigen wissen das zu schätzen .
Denn wo es Zuversicht gibt, haben die Menschen noch Hoffnung.
Denn wenn man alles ohne Gegenfragen befolgt, um danach eventuell wieder "klar zu sehen" fliegt man schnell auf die Schnauze.
Man versucht sich zu fokussieren, aber alles ist durcheinander. So gerät man außer Kontrolle. Daraus wieder hinauszukommen, ist verdammt schwer.
Und ehe man sich versieht, muss man sich herumdrehen und die Stücke seines Lebens wieder zusammenfügen.
Jedoch hab ich diesmal einen Grund gefunden, mich im Positiven Sinne zu verändern. Einen Grund gefunden, in dem Sinne neu zu beginnen.
Auch wenn ich wohl weit davon entfernt bin, perfekt zu sein, die Erkenntnis ist wohl schon viel Wert. Und ich bin immernoch im Prozess des lernens.
Auch wenn ich Sachen erlebt habe, mit denen ich wohl jeden Tag leben muss. Kann ich das wohl jetzt wieder besser.
Man kann wohl nicht immer das Kriegen was man will. Aber wenn man es probiert kriegt man manchmal dass, was man braucht ;) .
Es ist alles im Sinne einer höheren, besseren, beruhigender Erfahrung.
Best regards, shorty2k1 .
Montag, 20. September 2010
Post # 10 : Funny-love
Ich bin ein anonymer Typ der einen Blog hat.
Ich erfinde ein paar Skandale und nehme alte einfach nochmal :).
Es ist das erste , an was ich denke wenn ich aufwache und das letzte an was ich denke wenn ich einschlafe. Es hilft mir im moment wohl nur soweit, soweit ich denken kann, dass es gut verläuft.
Wenn es durch viele Schwierige Zeiten hilft, obwohl ich es nur oberflächlich kenne.
Die Zuneigung zu dir gibt mir Kraft, und lässt die Hoffnung für die Zukunft wachsen.
Vielleicht bin ich krank, aber der defekt in meinen Nervenbahnen hinterlässt in meiner Wahrnehmung einen schweren Schaden.
Wobei ich mir sicher bin, das es gut ist .
Alles was es noch zu sagen gibt, toffifee ICH LIEBE dich <3.
"Die Struktur einer ambivalenten Beziehung beeinträchtigt das visuelle und kognitive Wahrnehmungsvermögen extrem."
so wer fühlte sich jetzt gerade angesprochen?
regards me shorty2k1.
Mittwoch, 8. September 2010
Post # 9 : was so anliegt.
Eine Baustelle auf der die Arbeiter gerade pause haben ^^.
Ich meine. whatever we do. Am Ende läuft alles auf dasselbe heraus. Wir arbeiten, da wir unser leben so angenehm wie möglich gestalten wollen.
Doch macht dieser Lebensstandard einen am Ende glücklich?. Sicherlich ist dies ein Bedürfnis welches uns kurze Befriedigung verschafft.
Jedoch müssen wir dazu noch unsere Gefühle auf Positivem Wege befriedigen. Durch Freunde, Freude und Liebe. . Diese wiederum kann das Schönste und zugleich das schwerste sein, was es gibt.
Gerade jetzt. Lebenswege scheiden sich, neue Freunde werden gefunden und an alten wird versucht festzuhalten.

Und wenn man mal Lust auf was ganz anderes hat, sollte man das auch zu probieren. Ich habe es, und wohl das gefunden was ich immer wollte . Oder zumindest das, was mir richtig gut tut.
Dies sind Personen, Taten und Dinge. Und die wenigen werden es wissen :)... Ihr seid mein Rückhalt im Ungewissen.
Die Baustelle meines Lebens füllt sich wieder mit Arbeitern :)
regards me. shorty2k1
Sonntag, 22. August 2010
Post # 8 : Durcheinander (2)

Unsicherheit führt zu Eifersucht.
Eifersucht ist ein der Häufigsten Trennungsgründe.
Fühlt man sich nicht "gut" genug dafür, sieht man in jedem anderen eine annehmbare Konkurrenz.
Das war wohl ein paar mal das problem, obwohl es dafür keine gründe und keine entschuldigung gibt.
Ja es war wohl die letzten Jahre nicht ganz einfach. Und ich fühlte mich wohl auch nicht bereit dafür. Es wissen nur wenige, und noch weniger können es wohl verstehen.
Grade kommen viele dinge zusammen die ich irgentwie versuche miteinander zu vereinbaren.
Nun ist es wie es ist. und ich bin wie ich bin. Und versuch mich damit zu arrangieren ;)..
alles neue was jetzt kommt ist wohl auch eine neue chance, die wir alle versuchen sollten zu nutzen.

Ich fühle mich im moment so sicher wie selten. Auch wenn meine ehemals beste freundin (lol^)
grad ziemlich abdreht.. Naja, ich weiß das mich das nicht mehr kümmern sollte, aber ich hätte doch lieber eine aussprache mit ihr gehabt. einfach damit dieses Kapitel ein für alle mal beendet ist.
Die Sache ist wohl die, dass sie Angst hat mit mir zu sprechen, weil sie weiß das ich Recht hatte.
Aber trotz allem ist das okay. Weil ich weiß es und jeder der mich kennt weiß es auch.
Ich verstehe die Attention whores dieser Welt nicht. Es bringt nichts und irgentwann steht ihr ohne freunde da.
Diese Situation ist schlecht für jeden der in dieser schonmal war. Ich musste dies leider selber erfahren. Aber dieses mal habe ich ein gutes gefühl, etwas aufgebaut zu haben, was über ein Jahr hält :D^^.. thx br0s :=)...
Das alte Krebsgeschwür, was sich "Freund" genannt hat, mich im Prinzip aber nur ausgenutzt hat, scheint nun entgültig weg zu sein und ich fühl mich gut dabei weil ich weiß, das ich freunde habe, die jetzt 100000000000000000000000%ig auf meiner Seite sind und meinen Hass gegenüber Personen Teilen. Hass ist wohl der einzige weg zur absoluten Aufrichtigkeit, neben Liebe.
In love to all.. shorty2k1.. stay tuned 4 my next post. weitere themen sind im Entwurf.
Sonntag, 15. August 2010
Post # 7 : Durcheinander (1)
Die Welt ist im Wandel. Nicht nur durch Die Klimakatastrophe, Ölpest, und FCB gewinnt die Bundesliga zum Xten mal.
Auch Gefühlsmäßig passiert bei mir ein Wandel.
Die Zeit wie ich sie kenne ist nun wohl entgültig vorbei.
Die tägliche regelmäßigkeit ist nun zu ende. Man sieht Leute nicht mehr, die man kennen und lieben gelernt hat.
Und manchmal werde ich traurig, wenn ich nicht mehr weiß, wie es weitergeht. Wenn das Leben in ein Durcheinandergerät.
Ich bin nicht immer der unverwundbare Alleswisser. Ich probier das ganze so gut es geht auf die Reihe zu bringen und helfe au
ch gerne."Wo dein Schatz ist, dort wird auch dein Herz sein"
Sei mir ab und zu auch mal ein moment der Schwäche erlaubt.
Es gibt mir Kraft, zu wissen wer für mich da ist. Die meisten werden es wissen :) .
Jedoch gibt es ein paar nahezu unbekannte personen, die wohl garnicht wissen, wieviel sie mir helfen und geben. Oder vielleicht doch. Wer weiß das schon.
Die letzte tür ist zugefallen. Nun ist die Frage für welchen Gang man sich entscheidet. Ich weiß nicht was alles noch kommt. Jedoch kann ich durch die Erfahrung des letzten halben Jahres frohen Mutes dieser Zeit entgegenblicken.
"Der letzte Feind welcher bezwungen wird, ist der Tod"
Hört mir hier jemand zu?
genau das ist nähmlich oft das Problem dieser Gesellschaft.
ES INTERESSIERT NIEMANDEN MEHR!
ich glaube Menschen zu kennen obwohl dem wohl nicht so ist. Ich setze wohl zuviel Hoffnung darein. Und vielleicht bin ich doch zu gutmütig mit Menschen die es wohl nicht verdient haben.
Warum müssen manche immer Krampfhaft versuchen anderen das Leben schwer zu machen?!..
Hört einfach auf damit . Das ist es nicht Wert.
Für alle die ich mit meiner Art enttäusche tuts mir leid, daran kann ich wohl nichts mehr ändern. Erlich gesagt will ich dies auch garnicht.
Jedoch sei euch eins Gewiss. In meinen Gedanken und in meinem Handeln kommen Dinge ins Rollen , welche nicht aufzuhalten sind. Jedoch solltet ihr an der richtigen Stelle sein wenn es soweit ist.
Regards me. :) (to be continued)
Freitag, 16. Juli 2010
Post # 6 : Verflossene Liebe
If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time. But it's alright.
[CASPER]
Sag mir nun: ist das wirklich das Ende, verdammt?
Hände verkrampft, bibbernd und zitternd, dann Grenzen erkannt.
Letzten Endes verband uns nichts, waren unverfehlt.
Mir beide Beine gebrochen, um dich in Arme zu nehmen.
Nun in die Ferne verbannt. Wär' doch so gerne der Mann,
der die Sonne dir schenkt – habe mich schon an Sternen verbrannt.
Und bin Dreck an der Seite der Straße – nichts geht.
Was nützt mein Herz, wenn deins nicht mitschlägt,
mitgeht, mitlebt, mitleidet, mitbebt?
Und ich liebe diesen Blick, wenn du tanzt.
Wollte den Walzer mit dir, doch habe die Schritte verkackt.
In der Mitte der Nacht erwacht, vergieße die Tränen.
Wenn Liebe blind macht, will ich nie wieder sehen,
will ich nie wieder gehen – fuck it, will nie wieder stehen.
Will nie wieder sowas empfinden und auf Knien vor dir flehen, nein!
Like I predicted, I will sink before I swim,
'cause these are the waters that I'm in.
If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time. But it's alright.
[GMC]
Was kann ich tun, verdammt? Mir sind die Hände gebunden.
Ich wollte so vieles sagen, doch hab' die Grenzen gefunden.
Verbrenn' mir die Zunge an Sätzen, deshalb schreibe ich dir,
leide ich hier und blute mit jeder Zeile von mir.
Ich schaue jeden Tag zur Wand, sehe wie die Bilder verbleichen,
will drüber streicheln, kann es nicht, ohne die Finger zu schneiden.
Du nahmst mir alles weg und hofftest ich erkenn' diese Zeichen.
Hab' alles losgelassen, nur um nach dein' Händen zu greifen.
Ich wollt' nicht sehen wie du weinst, musste die Blicke vermeiden
Gleite sanft mit der Feder, doch hab' keine Tinte zum Schreiben.
Das Blatt war leer, verdammt, es war ein Grund zum Ritzen.
Wollt' mich befreien, doch die Klinge war zu stumpf zum Schlitzen.
Wenn meine Welt aus Glas wär', glaube mir, würde ich mit Steinen werfen.
Nur, um zu sehen wie sie zerbricht zu 'nem Haufen Scherben.
Ich wollte suchen, sie sammeln, wieder zusammensetzen,
doch ich wollt' mir nie mehr an den Scherben meine Hand verletzen, nein!
Like I predicted, I will sink before I swim,
'cause these are the waters that I'm in.
If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time.
If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time.
You're not in love this time.
You're not in love this time.
Dienstag, 6. Juli 2010
Thema #5 : Tod
Jeder Mensch hat
Ein Recht auf "Tod"
Ein Recht auf "Sterben"
Ein Recht auf Erlösung
Es gibt im Prinzip zwei Arten zum Sterben :
- der "Tod" durch verlieren des Körpers auf Grund von übermässigem Verschleiss desselben durch Karma, harte Arbeit oder schwere Krankheit
- das bewusste und freiwillige verlassen des Körpers durch Auflösen aller Hindernisse.
Die Mehrheit der Bevölkerung dieses Planeten stirbt den erstgenannten "Tod". Da die Menschen jegliches Wissen - Wissen durch direkte und persönliche Erfahrung Gottes erlangt - über Gott verloren haben und im weiteren durch viele Irrwege ins Abseits geraten sind, sind die meisten Menschen von Angst erfüllt wenn sie an "Tod" denken. Je näher der natürliche "Tod" kommt auf Grund ihres Alters, je grösser kann diese Angst werden. Sie klammern sich an dem wenigen das sie als ihr physisches Eigentum und Besitztum betrachten, sowie an ihrem physischen Körper und wollen dies so lange wie möglich erhalten und daran festklammern. Dies nimmt in einigen Kulturkreisen sehr kranke Ausmasse an. Reiche Menschen kaufen für immer grössere Beträge Medikamente und Organe um ihr physisches Dasein um jeden Preis zu verlängern.
Das "Sterben" dieser Menschen geschieht unfreiwillig. Sie klammern oft bis in die letzten Minuten an ihrem Leben. Bis irgendeines ihrer Organe versagt. Dann werden sie von Gelehrten, unwissenden Ärzten, Wissenschaftlern oder jammernden selbstsüchtigen Verwandten am "sterben" gehindert und ihr Leiden durch schmerzhafte und aufwendige Operationen oder gar maschinelle "Lebens-Erhaltungsmassnahmen" am heimgehen gehindert. Nach einem Herzstillstand werden Gehende oft in ihren Körper zurückgezwungen um dort weiterhin und teilweise unter erbärmlichsten Umständen noch Jahre oder gar Jahrzehnte auf die nächste Möglichkeit zu warten. Millionen von Menschen werden jährlich gezwungen weiterhin in ihrem physischen Körper gefangen zu bleiben.
Wenn die Angst vor dem "Sterben", vor dem "Tod" vor dem "grossen Gericht" das angeblich nach dem "Tod" wartet, weiter geschürt wird, so wird die Bereitschaft der Menschen noch mehr Geld für eine Lebensverlängerung auszugeben, immer grösser.
Wenn sich jemand mit dem Körper identifiziert, fürchtet er den Tod, da er dies als Ende der Existenz seines „Ich” ansieht. Sollte er allerdings bereits begonnen haben, sich mit der Seele zu identifizieren, d.h., dass er im Allgemeinen beginnt, sich selbst in seinem inneren Leben wahrzunehmen, er sein ‚Ich’ als jenseits seines Körpers empfindet, er sich selbst durch den Punkt im Herzen wahrnimmt, sich mit den Punkten anderer verbindet und beginnt in anderen zu leben, dann erlangt er einen Zustand der Zuversicht . Er weiß, wenn sein physischer Körper stirbt, hat er bereits einen neuen, spirituellen Körper erworben! Und im Augenblick des Todes nimmt er seinen physischen Körper so wahr, als würde er ihn „ausziehen” wie ein Hemd und trennt sich von ihm. Allgemein ist dies ein psychologisches Problem. Das kommt daher, weil man das Gefühl hat, in seinem Körper zu leben - in seinen Wünschen. Die Hauptlösung liegt in der Interaktion mit der Gruppe. Denn wenn Sie beginnen, die Verlangen anderer (seiner Nächsten) anstelle der eigenen zu empfinden, erlangen Sie einen ewigen Körper oder Verlangen, die sich außerhalb von Ihnen befinden.
Montag, 28. Juni 2010
Post #4: Was bedeutet euch Freundschaft?
Oder was ist wichtig?
Es ist doch irgendwie merkwürdig. Das Wort Freundschaft kennt jeder, aber dennoch hat fast jeder Mensch eine andere Definition dazu. Für mich persönlich bedeutet Freundschaft 100%iges Vertrauen, und wenn ich meine weltbesten Freunde morgens um drei heulender Weise anrufen würde, dann könnte ich mich darauf verlassen, daß sie 15 Minuten später da wären!
"Freundschaft bedeutet Vertrauen, Freude und Verständnis"
Echte Freunde kristalisiert leider nur der Notfall heraus.
Eine gute Freundin oder ein guter Freund sollte sehen wenn es dir schlecht geht und dir versuchen zu helfen. Außerdem sollte er oder sie dich zum lachen bringen können und dir immer zur Seite stehen...!!! Einfach immer für dich da sein!!!
Eine Freundschaft ist für mich was besonderes.
Ein richtiger Freund steht mir sehr nahe mit seinen Problemen, Sehnsüchten, Gefühlen, aber auch Hobby´s verbinden uns.
Ich sage wirklich mal, ein Freund steht mir zu einem Familienmitglied in nichts nach.
Im Gegenteil, meine Freunde feiern mit mir, meine Feste und nehmen Teil an meinem Leben und sind ein Teil von meinem Leben.
Ohne zu zögern, würde ich für einen Freund meine Hand ins Feuer legen oder mein letztes Hemd geben.
Ich vertraue meinen Freunden blind.
Und ich erfreue mich der Gegenseitigkeit.
Wenn ich ein Problem habe, weiss ich das ich mich auf meine Freunde verlassen kann, wenn ich sie brauche sind sie da.
Das funktioniert !!!!
Natürlich solche Freunde sind rar, es sind auch nicht viele
dennoch sind sie da - und das zu wissen ist ein sehr schönes Gefühl.
nehmt diesen Blog als Homage. Diejenigen wissen es :)
Donnerstag, 24. Juni 2010
Post #3: Was ist Liebe?
Wenn ich einen Wunsch frei hätte - ich würde mir eine wahnsinnige Liebe wünschen, die mich packt wie der Wind eine winzige Feder und auf und davon wirbelt.Eine unfaßbare Liebe, die mich gleichzeitig zum Lachen und Weinen bringt und mir keine Wahl läßt, als frei und glücklich und außer Rand und Band zu sein.Eine, die mich ungeniert aus meinem Kopf katapuliert - hoch hinaus in ein Empfinden, das sich selbst nicht fassen kann.Eine Liebe, die verrückt und süchtig macht und die ganze Welt lachend in die Tasche steckt wie eine Murmel.So eine, die Gefühle weckt, die nicht einmal ahnen, daß es sie gibt.
Zunächst einmal verwechseln viele Liebe mit Zuneigung oder Verliebtheit. Das ist aber nicht das selbe. Man könnte es auch so unterscheiden Liebe und für jemand schwärmen.
Ich gehe mal anders an das Thema ran. Wie äußert sich Liebe. Jemand hat einmal in einem Text geschrieben, "ich muss die halbe Zeit an Ihn denken und die andere Hälfte muss ich denken nicht an ihn zu denken". Bei Zuneigung oder Verliebtheit ist das aneinnander denken noch steuerbar, bei Liebe nicht mehr. Als wenn man sich in einer Feedback-Schleife befindet, wie es Commander Data, der Android aus Star Trek: The Next Generation, einmal beschrieb.
Was ist zuerst da, immer aneinander denken oder die Liebe ? Löst die Liebe das aneinander denken aus oder löst das dauernde aneinander denken einen Mechanismus aus, den wir Liebe nennen ?
Nun schweife ich zunächst wiedermal etwas ab. Karma8 hat zu meinem Text "Die richtige Form der Beziehung: Diktatur vs. Demokratie ?" einen Kommentar geschrieben:
"Ich möchte gefälligst gefragt werden, ob ich hier oder dort sitzen möchte, denn Frauen haben einen ganz einen Stil, sitzen zu wollen. ("Ich entscheide immer anders als sie" - pah!)"
Also 2 Möglichkeiten, ich entscheide oder Sie entscheidet, wo wir sitzen.
1. Sie entscheidet wo wir sitzen. Was passiert, wenn Sie über d
en Abend nachdenkt, dann wird Sie darüber nachdenken was für einen guten Platz Sie hatte, was die Leute am Nebentisch machten, wie gut das Essen geschmeckt hat usw. Eins ist allen Überlegungen gemein, ich komme nicht drin vor. Und nach einer Woche, wenn die Freundin fragt, mit wem warst Du eigentlich dort, wird Sie überlegen müssen, "Wer war das doch gleich ?"
2. Ich entscheide wo wir sitzen und Ihr paßt die Sitzposition überhaupt nicht. Sie wird danach nicht über den schlechten Platz nachdenken, Sie wird nicht über den Nebentisch nachdenken, es gibt nur ein Thema: "Dieser Idiot hat einen unmöglichen Platz ausgewählt !" Soll ich Dir was sagen, Sie wird nach einer Woche noch genau wissen, mit wem Sie in dem Lokal war.
Warum ist das so ? Der Mensch hat ein emotionales Gedächtnis. Ich weiß heute noch ganz genau, was ich am 11. September 2001 gemacht habe. Dieses Ereignis ist mit einer starken Emotion verbunden und brennt sich in unser Gedächtnis, wie eine Feedback-Schleife. Wir wissen nicht, was am 10. September war, noch was am 12. September war, aber der 11. September wird immer in meinem Gedächtnis sein, denn diese Erinnerung ist mit einer Emotion verbunden.
Warum haben wir ein emotionales Gedächtnis ? Erinnerungen die mit Emotionen verbunden sind, sind wichtig für uns. Also wenn in der Steinzeit der Kammerad von einem Tiger gefressen wurde, dann war das ein emotionales Erlebnis und wir haben nie wieder vergessen, Tiger = gefährlich. Das funktioniert bis heute.
Zurück zur Liebe. Natürlich kann ich Sie nicht nur dadurch beeinflussen, dass ich mich an einen "falschen" Platz setze. Es gibt viele Möglichkeiten Dinge mit Emotionen zu verbinden und in dem ich Ereignisse während unseres Dates mit Emotionen verbinde brenne ich diese Dinge in Ihr Gehirn, ob Sie will oder nicht. Ich erzeuge eine Feedbackschleife und egal ob diese Emotion positiv oder negativ (dieser Idiot, Bad-Boy) war, Sie kann nicht aufhören an mich zu denken.
... Zeit zum Überlegen ...
Wird Sie sich in mich verlieben, was ist Liebe, wie äußert sich Liebe ? Sie muss immer an mich denken. Sie kann es nicht abstellen. Sie denkt, was hat dieser Typ, das ist gar nicht mein Typ, ich will nicht an Ihn denken. Und wenn Sie das nächste Mal einen Platz in einem Restaurant auswählt wird Sie wieder an mich denken, selbst wenn ich nicht da bin ...
DIE MACHT DES EMOTIONALEN GEDÄCHTNISSES !?!?
Findet Liebe nur in unseren Gedanken statt ? Die Gegen-Emotion Haß scheint tatsächlich nur auf dem Denken zu basieren. Solange man nichts über das Gegenüber weiß, kann man auch nicht hassen. Gilt dies für alle Emotionen Trauer, Freude, Ärger etc. Aber wenn Emotionen sich nur in unseren Gedanken abspielen, wieso kann diese aus Gedanken erzeugte Emotion helfen Erinnerungen in unser Gedächtnis zu brennen ?
Kommen wir zurück zum 11. September oder zum Attentat auf Kennedy oder zum Absturz der Concorde. Warum lösen diese Momente Emotionen aus, wir kennen die Leute doch gar nicht. Wir lieben Sie nicht, wir hassen Sie nicht, es findet etwas statt und in dem Moment (wir haben zu diesem Zeitpunkt noch keine Wertung, denn zum Zeitpunkt der Anschläge wußten wir noch nicht, wer Schuld war) brennt sich in unser Gehirn was wir in diesem Moment gemacht haben. Kann dies eine Emotion sein ? Oder ist es nur etwas überraschendes, etwas das für einige Zeit unser Leben stark beeinflußt. Wir erzeugen Bilder in unserem Kopf, von den Opfern, was passiert sein mag. Das passiert aber auch bei der Liebe, wir projezieren, wie es sein wird, wie es sich anfühlen wird.
Solange wir nicht projezieren ensteht keine Liebe, erst wenn wir uns vorstellen können mit dem anderen zusammen zu sein, dann kann Liebe entstehen. Kann man diese Vorstellung tatsächlich erzeugen ?
Ich denke damit Sie mich lieben kann muss ich einen Platz in Ihrem Leben bekommen. Wenn ich den Platz wähle, dann ensteht aus meiner Handlung ein Emotion nämlich sie ärgert sich über meine Wahl. Und dieser Ärger hält den ganzen Abend an. Sie denkt jedesmal, wenn Sie woanders hinschauen will, über den schlechten Platz nach. Ich bekomme einen Platz in Ihren Gedanken. Je öfter Sie an mich denken muss, desto größer wird die Chance, dass Sie sich in mich verliebt und wie ich es schaffe, dass Sie an mich denkt, das weiß ich. Weiß ich damit, wie ich Ihre Liebe "gewinnen" kann ?
Aber es gibt auch eine Liebe die scheinbar nicht durch Gedanken entsteht, die Liebe zwischen Mutter und Kind. Nur was passiert, wenn das Kind bei der Geburt vertauscht wird ? Die Liebe geht auf das andere Kind über. Der Tausch wird nicht bemerkt. Das beweist, dass Liebe durch Gedanken ausgelöst wird. Die Frau denkt 9 Monate an Ihr ungeborenes Kind, dadurch entsteht auch eine engere Bindung als zum Vater. Beim Kind entsteht diese Liebe durch die Prägung, den konstanten Umgang. Findet der Umgang aus welchen Gründen nicht mit der Mutter statt, sondern mit dem Vater, der Großmutter, dann entsteht die tiefe Bindung zu dieser Bezugsperson.
Liebe entsteht dadurch, dass man dauernd an den anderen denkt. ich sag mal so, es kann auf jeden Fall nicht schaden, wenn ich Aktionen auslöse, durch die Sie an mich denkt. Zwar ist das Platzbeispiel nicht wirklich der optimale Weg, aber er zeigt wie es geht. Dadurch das Mann Dinge anders macht, bringt man Frauen zum Nachdenken, Sie weiß nicht wie Sie Dich einordnen soll, dazu machst Du Dinge, die Du in Ihr Gedächtnis "brennst", nun denkt Sie noch mehr über Dich nach. Verkehrt ist das sicher nicht. Dazu läßt Du die Zeit arbeiten, also nicht sofort am nächsten Tag anrufen, dass machen alle. "Warum ruft er nicht an !" Besser ein paar Tage warten, aber auch nicht zu lange. Wenn Du wartest, hat Sie Zeit nachzudenken. Und nachdenken ist nicht das schlechteste, wie wir nun wissen. Schritt für Schritt zur Liebe ...
Eine letzte Betrachtung. Was passiert bei Liebe auf den ersten Blick ? Durch eine initiale Emotion wird das aneinander Denken sofort ausgelöst, es startet dann erst mit Verliebtheit, aber das ist schwer zu unterscheiden, ob es schon wahre Liebe oder erst Verliebtheit oder Zuneigung ist.
Noch eine kurze Abhandlung zum Ende der Liebe. Wenn aneinander denken die Liebe auslöst, dann beendet nicht aneinander denken die Liebe. Was sagen Paare am Ende der Bezihung. Wir hatten uns nichts mehr zu sagen, wir hatten keine Gemeinsamkeiten mehr, wir hatten keine gemeinsamen Ziele. Damit gibr es auch nicht mehr allzuviele Gründe aneinander zu denken. Aber mehr, wenn man alles über den anderen weiß, dann muss man auch nicht mehr über den anderen nachdenken. Das heißt, Mann sollte einer Frau nie alles von sich erzählen und Ihr nicht alles Preisgeben, ein paar Geheimnisse oder Unwägbarkeiten sollten immer vorhanden sein, denn die Neugierde der Frauen ist dann eine große Hilfe die Liebe zu erhalten.
“Man sollte ‘Ich liebe dich’ wirklich nur sagen, wenn man es auch wirklich meint, aber wenn man es wirklich meint, sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich”.
Montag, 21. Juni 2010
Post #2: Zukunft - Vergangenheit
Nachwelt gibt es nur für die Lebendigen.
Wie ist das gemeint?

Das ist vielleicht ein allgemeiner Zusammenhang. Wenn man sich für Politik interessiert und nur politische Talkshows sieht, anstatt ein Buch über die großen Linien der internationalen Beziehungen zu lesen, wird man immer elendigem Katastrophismus anheimfallen.
Man wird das Jetzt immer für den Schlimmstmöglichen Zustand halten. Der ist es aber gar nicht.
Die Frage ist nun, welches der Anlass ist für die Katastrophe.
Ist sie nur gefühlt? Entweder wird sie einem eingeredet, da kann der Blick in die Vergangenheit das Bild zurechtrücken. Oder die Katastrophe existiert tatsächlich im Jetzt, und der Blick in die Vergangenheit kann das Jetzt milder machen.
So gesehen trifft der Vorwurf garnicht, unsere Generation sei lethargisch, engagiere sich nicht, gehe gegen nichts mehr auf die Straße. Warum protestiert denn niemand gegen bspw. Studiengebühren? Der eine Teil unserer Generation ist schlichtweg faul, und der andere Teil hat durch den Blick in die Vergangenheit erkannt, dass das Jetzt nicht so schlimm ist.
Sonntag, 20. Juni 2010
Post #1: Bedeutungen, Gedanken und Träume

Was hat alles zu bedeuten?
Es gibt sicherlich eine Verbindung zwischen Träumen und dem bisherigen Leben.
Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt. Denn jedermann glaubt so wohl damit versehen zu sein, dass selbst einer, der in anderen Dingen nur sehr schwer zu befriedigen ist, nicht mehr davon wünscht, als er hat.
Es reicht jedoch nicht aus, nur gesunde Geisteskraft zu haben, sondern es braucht auch einen Weg, diese richtig einzusetzen.
Es kommt darauf an, was wir daraus machen.
Menschen Irren sich laufend. Immer wieder kommen wir vom Weg der Erkenntnis ab. Dies ist die Zeit, in der man anfangen sollte, sich zu hinterfragen.
Will man wirklich Wissenschaftlich lernen wegen der Sicherheit und Evidenz der Beweise?
Bei dieser Frage kommen mir Zweifel. Warum gibt es unter Philosophen, Mathematikern oder Wissenschaftler so viele verschiedene Meinungen über ein und dasselbe Thema? Wie können wir Wahres vom Falschen trennen?
Ziehen wir uns einmal zurück und bedenken ein paar Dinge. Ohne nachzudenken kommen wir hier nicht weiter. Es ist die Vernunft, auf die man sich dieses mal verlassen muss.
Von vielen, besonders von Jugendlichen wird falsches als wahr hingenommen weil dies wohl der einfachste Weg ist. Jedoch ist alles, was sich darauf begründet zutiefst zweifelhaft.
Man müsse nun von Grund auf alles logische umsschmeißen und neue Grundlagen erkennen, wenn man bleibendes erschaffen will.
Aber wo soll man beginnen? Auf welche Prinzipien kann sich unser Denken gründen wenn doch alles so unsicher und zweifelhaft scheint?
Genau bei diesen Zweifel muss man anfangen. Niemals eine Sache als wahr anzuerkennen, von der man nicht absolut Beweisbar weiß, das diese auch wirklich richtig ist. Wir sollten alles was wahr ist, ganz klar und deutlich auffassen.
Aber woher wissen wir was wahr ist? können wir uns in unseren Sinneswahrnehmungen täuschen?
Nehmen wir mal an, alles was wir denken und wahrnehmen sei falsch. Man glaubt, dass nichts von dem existiert hat, was uns unser fehlerhaftes Gehirn vorwirft. Wir werfen alle Sinne über Bord. Glauben nichts mehr. Körper, Gestalt, Ausdehnung, Bewegung und Ort sind Chimären. Was soll dann noch wahr sein?
Vielleicht das eine, dass es es NICHTS Gewisses gibt.Nehmen wir an, alles wird uns von einem Betrüger nur vorgegaukelt. Nichts was mir jemals in den Kopf gekommen ist, wahrer wäre als die Trugbilder meiner Träume.
Es bleibt nur eins übrig. Ich bin immer noch ich, auch wenn er mich täuscht. Soll er mich ruhig täuschen so viel er kann. Er kann niemals bewirken das ich nicht bin, solange ich denke dass ich bin. Und genau dies ist der Punkt. Das unerschütterliche Prinzip, nachdem der sucht, auf dem er alles aufbauen will.
Als Schluss kommt man nun unweigerlich auf den berühmten Satz "Ich denke, also bin ich" oder "ich bin, ich existiere". Diese Auffassung ist wahr.
Nur was ist dieses "ICH"? Dieses ich hat Hände, Arme, Gesicht. Also die ganze Maschine "Mensch".
Doch auch das kann alles nur vorgemacht sein. Der Körper selber könnte nur eine Täuschung sein. Denken wir uns alles weg, was mit unserem Körper zusammenhängt. Das Gehen, die Ernährung oder unser Empfinden. Was bleibt noch übrig? Hier werden wir fündig. Alles was uns bleibt ist das Denken. Es ist etwas, was nicht von uns abgetrennt werden kann. Daraufhin kommen wir wieder auf den Satz zurück. Ich denke. Ich existiere. Dies ist die einzige Gewissheit.
Der Mensch ist also nichts anderes als ein "denkendes Ding".