Montag, 28. Juni 2010

Post #4: Was bedeutet euch Freundschaft?

Dass man sich gut miteinander versteht? Dass man sich alles erzählen kann?
Oder was ist wichtig?
Es ist doch irgendwie merkwürdig. Das Wort Freundschaft kennt jeder, aber dennoch hat fast jeder Mensch eine andere Definition dazu. Für mich persönlich bedeutet Freundschaft 100%iges Vertrauen, und wenn ich meine weltbesten Freunde morgens um drei heulender Weise anrufen würde, dann könnte ich mich darauf verlassen, daß sie 15 Minuten später da wären!

"Freundschaft bedeutet Vertrauen, Freude und Verständnis"

Echte Freunde kristalisiert leider nur der Notfall heraus.
Eine gute Freundin oder ein guter Freund sollte sehen wenn es dir schlecht geht und dir versuchen zu helfen. Außerdem sollte er oder sie dich zum lachen bringen können und dir immer zur Seite stehen...!!! Einfach immer für dich da sein!!!

Eine Freundschaft ist für mich was besonderes.
Ein richtiger Freund steht mir sehr nahe mit seinen Problemen, Sehnsüchten, Gefühlen, aber auch Hobby´s verbinden uns.
Ich sage wirklich mal, ein Freund steht mir zu einem Familienmitglied in nichts nach.
Im Gegenteil, meine Freunde feiern mit mir, meine Feste und nehmen Teil an meinem Leben und sind ein Teil von meinem Leben.

Ohne zu zögern, würde ich für einen Freund meine Hand ins Feuer legen oder mein letztes Hemd geben.
Ich vertraue meinen Freunden blind.
Und ich erfreue mich der Gegenseitigkeit.
Wenn ich ein Problem habe, weiss ich das ich mich auf meine Freunde verlassen kann, wenn ich sie brauche sind sie da.
Das funktioniert !!!!

Natürlich solche Freunde sind rar, es sind auch nicht viele
dennoch sind sie da - und das zu wissen ist ein sehr schönes Gefühl.


nehmt diesen Blog als Homage. Diejenigen wissen es :)

Donnerstag, 24. Juni 2010

Post #3: Was ist Liebe?

Wenn ich einen Wunsch frei hätte - ich würde mir eine wahnsinnige Liebe wünschen, die mich packt wie der Wind eine winzige Feder und auf und davon wirbelt.Eine unfaßbare Liebe, die mich gleichzeitig zum Lachen und Weinen bringt und mir keine Wahl läßt, als frei und glücklich und außer Rand und Band zu sein.Eine, die mich ungeniert aus meinem Kopf katapuliert - hoch hinaus in ein Empfinden, das sich selbst nicht fassen kann.Eine Liebe, die verrückt und süchtig macht und die ganze Welt lachend in die Tasche steckt wie eine Murmel.So eine, die Gefühle weckt, die nicht einmal ahnen, daß es sie gibt.

Zunächst einmal verwechseln viele Liebe mit Zuneigung oder Verliebtheit. Das ist aber nicht das selbe. Man könnte es auch so unterscheiden Liebe und für jemand schwärmen.

Ich gehe mal anders an das Thema ran. Wie äußert sich Liebe. Jem
and hat einmal in einem Text geschrieben, "ich muss die halbe Zeit an Ihn denken und die andere Hälfte muss ich denken nicht an ihn zu denken". Bei Zuneigung oder Verliebtheit ist das aneinnander denken noch steuerbar, bei Liebe nicht mehr. Als wenn man sich in einer Feedback-Schleife befindet, wie es Commander Data, der Android aus Star Trek: The Next Generation, einmal beschrieb.

Was ist zuerst da, immer aneinander denken oder die Liebe ? Löst die Liebe das aneinander denken aus oder löst das dauernde aneinander denken einen Mechanismus aus, den wir Liebe nennen ?

Nun schweife ich zunächst wiedermal etwas ab. Karma8 hat zu meinem Text "Die richtige Form der Beziehung: Diktatur vs. Demokratie ?" einen Kommentar geschrieben:

"Ich möchte gefälligst gefragt werden, ob ich hier oder dort sitzen möchte, denn Frauen haben einen ganz einen Stil, sitzen zu wollen. ("Ich entscheide immer anders als sie" - pah!)"

Also 2 Möglichkeiten, ich entscheide oder Sie entscheidet, wo wir sitzen.

1. Sie entscheidet wo wir sitzen. Was passiert, wenn Sie über d
en Abend nachdenkt, dann wird Sie darüber nachdenken was für einen guten Platz Sie hatte, was die Leute am Nebentisch machten, wie gut das Essen geschmeckt hat usw. Eins ist allen Überlegungen gemein, ich komme nicht drin vor. Und nach einer Woche, wenn die Freundin fragt, mit wem warst Du eigentlich dort, wird Sie überlegen müssen, "Wer war das doch gleich ?"

2. Ich entscheide wo wir sitzen und Ihr paßt die Sitzposition überhaupt nicht. Sie wird danach nicht über den schlechten Platz nachdenken, Sie wird nicht über den Nebentisch nachdenken, es gibt nur ein Thema: "Dieser Idiot hat einen unmöglichen Platz ausgewählt !" Soll ich Dir was sagen, Sie wird nach einer Woche noch genau wissen, mit wem Sie in dem Lokal war.

Warum ist das so ? Der Mensch hat ein emotionales Gedächtnis. Ich weiß heute noch ganz genau, was ich am 11. September 2001 gemacht habe. Dieses Ereignis ist mit einer starken Emotion verbunden und brennt sich in unser Gedächtnis, wie eine Feedback-Schleife. Wir wissen nicht, was am 10. September war, noch was am 12. September war, aber der 11. September wird immer in meinem Gedächtnis sein, denn diese Erinnerung ist mit einer Emotion verbunden.

Warum haben wir ein emotionales Gedächtnis ? Erinnerungen die mit Emotionen verbunden sind, sind wichtig für uns. Also wenn in der Steinzeit der Kammerad von einem Tiger gefressen wurde, dann war das ein emotionales Erlebnis und wir haben nie wieder vergessen, Tiger = gefährlich. Das funktioniert bis heute.

Zurück zur Liebe. Natürlich kann ich Sie nicht nur dadurch beeinflussen, dass ich mich an einen "falschen" Platz setze. Es gibt viele Möglichkeiten Dinge mit Emotionen zu verbinden und in dem ich Ereignisse während unseres Dates mit Emotionen verbinde brenne ich diese Dinge in Ihr Gehirn, ob Sie will oder nicht. Ich erzeuge eine Feedbackschleife und egal ob diese Emotion positiv oder negativ (dieser Idiot, Bad-Boy) war, Sie kann nicht aufhören an mich zu denken.

... Zeit zum Überlegen ...

Wird Sie sich in mich verlieben, was ist Liebe, wie äußert sich Liebe ? Sie muss immer an mich denken. Sie kann es nicht abstellen. Sie denkt, was hat dieser Typ, das ist gar nicht mein Typ, ich will nicht an Ihn denken. Und wenn Sie das nächste Mal einen Platz in einem Restaurant auswählt wird Sie wieder an mich denken, selbst wenn ich nicht da bin ...

DIE MACHT DES EMOTIONALEN GEDÄCHTNISSES !?!?

Findet Liebe nur in unseren Gedanken statt ? Die Gegen-Emotion Haß scheint tatsächlich nur auf dem Denken zu basieren. Solange man nichts über das Gegenüber weiß, kann man auch nicht hassen. Gilt dies für alle Emotionen Trauer, Freude, Ärger etc. Aber wenn Emotionen sich nur in unseren Gedanken abspielen, wieso kann diese aus Gedanken erzeugte Emotion helfen Erinnerungen in unser Gedächtnis zu brennen ?

Kommen wir zurück zum 11. September oder zum Attentat auf Kennedy oder zum Absturz der Concorde. Warum lösen diese Momente Emotionen aus, wir kennen die Leute doch gar nicht. Wir lieben Sie nicht, wir hassen Sie nicht, es findet etwas statt und in dem Moment (wir haben zu diesem Zeitpunkt noch keine Wertung, denn zum Zeitpunkt der Anschläge wußten wir noch nicht, wer Schuld war) brennt sich in unser Gehirn was wir in diesem Moment gemacht haben. Kann dies eine Emotion sein ? Oder ist es nur etwas überraschendes, etwas das für einige Zeit unser Leben stark beeinflußt. Wir erzeugen Bilder in unserem Kopf, von den Opfern, was passiert sein mag. Das passiert aber auch bei der Liebe, wir projezieren, wie es sein wird, wie es sich anfühlen wird.

Solange wir nicht projezieren ensteht keine Liebe, erst wenn wir uns vorstellen können mit dem anderen zusammen zu sein, dann kann Liebe entstehen. Kann man diese Vorstellung tatsächlich erzeugen ?

Ich denke damit Sie mich lieben kann muss ich einen Platz in Ihrem Leben bekommen. Wenn ich den Platz wähle, dann ensteht aus meiner Handlung ein Emotion nämlich sie ärgert sich über meine Wahl. Und dieser Ärger hält den ganzen Abend an. Sie denkt jedesmal, wenn Sie woanders hinschauen will, über den schlechten Platz nach. Ich bekomme einen Platz in Ihren Gedanken. Je öfter Sie an mich denken muss, desto größer wird die Chance, dass Sie sich in mich verliebt und wie ich es schaffe, dass Sie an mich denkt, das weiß ich. Weiß ich damit, wie ich Ihre Liebe "gewinnen" kann ?

Aber es gibt auch eine Liebe die scheinbar nicht durch Gedanken entsteht, die Liebe zwischen Mutter und Kind. Nur was passiert, wenn das Kind bei der Geburt vertauscht wird ? Die Liebe geht auf das andere Kind über. Der Tausch wird nicht bemerkt. Das beweist, dass Liebe durch Gedanken ausgelöst wird. Die Frau denkt 9 Monate an Ihr ungeborenes Kind, dadurch entsteht auch eine engere Bindung als zum Vater. Beim Kind entsteht diese Liebe durch die Prägung, den konstanten Umgang. Findet der Umgang aus welchen Gründen nicht mit der Mutter statt, sondern mit dem Vater, der Großmutter, dann entsteht die tiefe Bindung zu dieser Bezugsperson.

Liebe entsteht dadurch, dass man dauernd an den anderen denkt. ich sag mal so, es kann auf jeden Fall nicht schaden, wenn ich Aktionen auslöse, durch die Sie an mich denkt. Zwar ist das Platzbeispiel nicht wirklich der optimale Weg, aber er zeigt wie es geht. Dadurch das Mann Dinge anders macht, bringt man Frauen zum Nachdenken, Sie weiß nicht wie Sie Dich einordnen soll, dazu machst Du Dinge, die Du in Ihr Gedächtnis "brennst", nun denkt Sie noch mehr über Dich nach. Verkehrt ist das sicher nicht. Dazu läßt Du die Zeit arbeiten, also nicht sofort am nächsten Tag anrufen, dass machen alle. "Warum ruft er nicht an !" Besser ein paar Tage warten, aber auch nicht zu lange. Wenn Du wartest, hat Sie Zeit nachzudenken. Und nachdenken ist nicht das schlechteste, wie wir nun wissen. Schritt für Schritt zur Liebe ...

Eine letzte Betrachtung. Was passiert bei Liebe auf den ersten Blick ? Durch eine initiale Emotion wird das aneinander Denken sofort ausgelöst, es startet dann erst mit Verliebtheit, aber das ist schwer zu unterscheiden, ob es schon wahre Liebe oder erst Verliebtheit oder Zuneigung ist.

Noch eine kurze Abhandlung zum Ende der Liebe. Wenn aneinander denken die Liebe auslöst, dann beendet nicht aneinander denken die Liebe. Was sagen Paare am Ende der Bezihung. Wir hatten uns nichts mehr zu sagen, wir hatten keine Gemeinsamkeiten mehr, wir hatten keine gemeinsamen Ziele. Damit gibr es auch nicht mehr allzuviele Gründe aneinander zu denken. Aber mehr, wenn man alles über den anderen weiß, dann muss man auch nicht mehr über den anderen nachdenken. Das heißt, Mann sollte einer Frau nie alles von sich erzählen und Ihr nicht alles Preisgeben, ein paar Geheimnisse oder Unwägbarkeiten sollten immer vorhanden sein, denn die Neugierde der Frauen ist dann eine große Hilfe die Liebe zu erhalten.


“Man sollte ‘Ich liebe dich’ wirklich nur sagen, wenn man es auch wirklich meint, aber wenn man es wirklich meint, sollte man es ganz oft sagen, Leute sind vergesslich”.

Montag, 21. Juni 2010

Post #2: Zukunft - Vergangenheit

Manchmal ist die Flucht in die Vergangenheit die wahre Zukunftsgewandheit. Wer nur im Jetzt lebt, der wird von den Trümmern seines eigenen Lebens erschlagen werden.
Nachwelt gibt es nur für die Lebendigen.

Wie ist das gemeint?


Das ist vielleicht ein allgemeiner Zusammenhang. Wenn man sich für Politik interessiert und nur politische Talkshows sieht, anstatt ein Buch über die großen Linien der internationalen Beziehungen zu lesen, wird man immer elendigem Katastrophismus anheimfallen.
Man wird das Jetzt immer für den Schlimmstmöglichen Zustand halten. Der ist es aber gar nicht.
Die Frage ist nun, welches der Anlass ist für die Katastrophe.
Ist sie nur gefühlt? Entweder wird sie einem eingeredet, da kann der Blick in die Vergangenheit das Bild zurechtrücken. Oder die Katastrophe existiert tatsächlich im Jetzt, und der Blick in die Vergangenheit kann das Jetzt milder machen.

So gesehen trifft der Vorwurf garnicht, unsere Generation sei lethargisch, engagiere sich nicht, gehe gegen nichts mehr auf die Straße. Warum protestiert denn niemand gegen bspw. Studiengebühren? Der eine Teil unserer Generation ist schlichtweg faul, und der andere Teil hat durch den Blick in die Vergangenheit erkannt, dass das Jetzt nicht so schlimm ist.

Sonntag, 20. Juni 2010

Post #1: Bedeutungen, Gedanken und Träume


Was hat alles zu bedeuten?

Es gibt sicherlich eine Verbindung zwischen Träumen und dem bisherigen Leben.
Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt. Denn jedermann glaubt so wohl damit versehen zu sein, dass selbst einer, der in anderen Dingen nur sehr schwer zu befriedigen ist, nicht mehr davon wünscht, als er hat.

Es reicht jedoch nicht aus, nur gesunde Geisteskraft zu haben, sondern es braucht auch einen Weg, diese richtig einzusetzen.
Es kommt darauf an, was wir daraus machen.
Menschen Irren sich laufend. Immer wieder kommen wir vom Weg der Erkenntnis ab. Dies ist die Zeit, in der man anfangen sollte, sich zu hinterfragen.
Will man wirklich Wissenschaftlich lernen wegen der Sicherheit und Evidenz der Beweise?
Bei dieser Frage kommen mir Zweifel. Warum gibt es unter Philosophen, Mathematikern oder Wissenschaftler so viele verschiedene Meinungen über ein und dasselbe Thema? Wie können wir Wahres vom Falschen trennen?
Ziehen wir uns einmal zurück und bedenken ein paar Dinge. Ohne nachzudenken kommen wir hier nicht weiter. Es ist die Vernunft, auf die man sich dieses mal verlassen muss.
Von vielen, besonders von Jugendlichen wird falsches als wahr hingenommen weil dies wohl der einfachste Weg ist. Jedoch ist alles, was sich darauf begründet zutiefst zweifelhaft.
Man müsse nun von Grund auf alles logische umsschmeißen und neue Grundlagen erkennen, wenn man bleibendes erschaffen will.
Aber wo soll man beginnen? Auf welche Prinzipien kann sich unser Denken gründen wenn doch alles so unsicher und zweifelhaft scheint?
Genau bei diesen Zweifel muss man anfangen. Niemals eine Sache als wahr anzuerkennen, von der man nicht absolut Beweisbar weiß, das diese auch wirklich richtig ist. Wir sollten alles was wahr ist, ganz klar und deutlich auffassen.
Aber woher wissen wir was wahr ist? können wir uns in unseren Sinneswahrnehmungen täuschen?
Nehmen wir mal an, alles was wir denken und wahrnehmen sei falsch. Man glaubt, dass nichts von dem existiert hat, was uns unser fehlerhaftes Gehirn vorwirft. Wir werfen alle Sinne über Bord. Glauben nichts mehr. Körper, Gestalt, Ausdehnung, Bewegung und Ort sind Chimären. Was soll dann noch wahr sein? Vielleicht das eine, dass es es NICHTS Gewisses gibt.
Nehmen wir an, alles wird uns von einem Betrüger nur vorgegaukelt. Nichts was mir jemals in den Kopf gekommen ist, wahrer wäre als die Trugbilder meiner Träume.
Es bleibt nur eins übrig. Ich bin immer noch ich, auch wenn er mich täuscht. Soll er mich ruhig täuschen so viel er kann. Er kann niemals bewirken das ich nicht bin, solange ich denke dass ich bin. Und genau dies ist der Punkt. Das unerschütterliche Prinzip, nachdem der sucht, auf dem er alles aufbauen will.
Als Schluss kommt man nun unweigerlich auf den berühmten Satz "Ich denke, also bin ich" oder "ich bin, ich existiere". Diese Auffassung ist wahr.


Nur was ist dieses "ICH"? Dieses ich hat Hände, Arme, Gesicht. Also die ganze Maschine "Mensch".
Doch auch das kann alles nur vorgemacht sein. Der Körper selber könnte nur eine Täuschung sein. Denken wir uns alles weg, was mit unserem Körper zusammenhängt. Das Gehen, die Ernährung oder unser Empfinden. Was bleibt noch übrig? Hier werden wir fündig. Alles was uns bleibt ist das Denken. Es ist etwas, was nicht von uns abgetrennt werden kann. Daraufhin kommen wir wieder auf den Satz zurück. Ich denke. Ich existiere. Dies ist die einzige Gewissheit.

Der Mensch ist also nichts anderes als ein "denkendes Ding".

blogtest

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