Sonntag, 20. Juni 2010

Post #1: Bedeutungen, Gedanken und Träume


Was hat alles zu bedeuten?

Es gibt sicherlich eine Verbindung zwischen Träumen und dem bisherigen Leben.
Der gesunde Verstand ist die bestverteilte Sache der Welt. Denn jedermann glaubt so wohl damit versehen zu sein, dass selbst einer, der in anderen Dingen nur sehr schwer zu befriedigen ist, nicht mehr davon wünscht, als er hat.

Es reicht jedoch nicht aus, nur gesunde Geisteskraft zu haben, sondern es braucht auch einen Weg, diese richtig einzusetzen.
Es kommt darauf an, was wir daraus machen.
Menschen Irren sich laufend. Immer wieder kommen wir vom Weg der Erkenntnis ab. Dies ist die Zeit, in der man anfangen sollte, sich zu hinterfragen.
Will man wirklich Wissenschaftlich lernen wegen der Sicherheit und Evidenz der Beweise?
Bei dieser Frage kommen mir Zweifel. Warum gibt es unter Philosophen, Mathematikern oder Wissenschaftler so viele verschiedene Meinungen über ein und dasselbe Thema? Wie können wir Wahres vom Falschen trennen?
Ziehen wir uns einmal zurück und bedenken ein paar Dinge. Ohne nachzudenken kommen wir hier nicht weiter. Es ist die Vernunft, auf die man sich dieses mal verlassen muss.
Von vielen, besonders von Jugendlichen wird falsches als wahr hingenommen weil dies wohl der einfachste Weg ist. Jedoch ist alles, was sich darauf begründet zutiefst zweifelhaft.
Man müsse nun von Grund auf alles logische umsschmeißen und neue Grundlagen erkennen, wenn man bleibendes erschaffen will.
Aber wo soll man beginnen? Auf welche Prinzipien kann sich unser Denken gründen wenn doch alles so unsicher und zweifelhaft scheint?
Genau bei diesen Zweifel muss man anfangen. Niemals eine Sache als wahr anzuerkennen, von der man nicht absolut Beweisbar weiß, das diese auch wirklich richtig ist. Wir sollten alles was wahr ist, ganz klar und deutlich auffassen.
Aber woher wissen wir was wahr ist? können wir uns in unseren Sinneswahrnehmungen täuschen?
Nehmen wir mal an, alles was wir denken und wahrnehmen sei falsch. Man glaubt, dass nichts von dem existiert hat, was uns unser fehlerhaftes Gehirn vorwirft. Wir werfen alle Sinne über Bord. Glauben nichts mehr. Körper, Gestalt, Ausdehnung, Bewegung und Ort sind Chimären. Was soll dann noch wahr sein? Vielleicht das eine, dass es es NICHTS Gewisses gibt.
Nehmen wir an, alles wird uns von einem Betrüger nur vorgegaukelt. Nichts was mir jemals in den Kopf gekommen ist, wahrer wäre als die Trugbilder meiner Träume.
Es bleibt nur eins übrig. Ich bin immer noch ich, auch wenn er mich täuscht. Soll er mich ruhig täuschen so viel er kann. Er kann niemals bewirken das ich nicht bin, solange ich denke dass ich bin. Und genau dies ist der Punkt. Das unerschütterliche Prinzip, nachdem der sucht, auf dem er alles aufbauen will.
Als Schluss kommt man nun unweigerlich auf den berühmten Satz "Ich denke, also bin ich" oder "ich bin, ich existiere". Diese Auffassung ist wahr.


Nur was ist dieses "ICH"? Dieses ich hat Hände, Arme, Gesicht. Also die ganze Maschine "Mensch".
Doch auch das kann alles nur vorgemacht sein. Der Körper selber könnte nur eine Täuschung sein. Denken wir uns alles weg, was mit unserem Körper zusammenhängt. Das Gehen, die Ernährung oder unser Empfinden. Was bleibt noch übrig? Hier werden wir fündig. Alles was uns bleibt ist das Denken. Es ist etwas, was nicht von uns abgetrennt werden kann. Daraufhin kommen wir wieder auf den Satz zurück. Ich denke. Ich existiere. Dies ist die einzige Gewissheit.

Der Mensch ist also nichts anderes als ein "denkendes Ding".

1 Kommentar:

  1. ich stimme deinem blog eintarg voll und ganz zu..denkende dinger...das sind wir

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