Freitag, 16. Juli 2010

Post # 6 : Verflossene Liebe

Ein Songtext der mir unglaublich viel gibt.


If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time. But it's alright.

[CASPER]
Sag mir nun: ist das wirklich das Ende, verdammt?
Hände verkrampft, bibbernd und zitternd, dann Grenzen erkannt.
Letzten Endes verband uns nichts, waren unverfehlt.
Mir beide Beine gebrochen, um dich in Arme zu nehmen.
Nun in die Ferne verbannt. Wär' doch so gerne der Mann,
der die Sonne dir schenkt – habe mich schon an Sternen verbrannt.
Und bin Dreck an der Seite der Straße – nichts geht.
Was nützt mein Herz, wenn deins nicht mitschlägt,
mitgeht, mitlebt, mitleidet, mitbebt?
Und ich liebe diesen Blick, wenn du tanzt.
Wollte den Walzer mit dir, doch habe die Schritte verkackt.
In der Mitte der Nacht erwacht, vergieße die Tränen.
Wenn Liebe blind macht, will ich nie wieder sehen,
will ich nie wieder gehen – fuck it, will nie wieder stehen.
Will nie wieder sowas empfinden und auf Knien vor dir flehen, nein!

Like I predicted, I will sink before I swim,
'cause these are the waters that I'm in.
If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time. But it's alright.

[GMC]
Was kann ich tun, verdammt? Mir sind die Hände gebunden.
Ich wollte so vieles sagen, doch hab' die Grenzen gefunden.
Verbrenn' mir die Zunge an Sätzen, deshalb schreibe ich dir,
leide ich hier und blute mit jeder Zeile von mir.
Ich schaue jeden Tag zur Wand, sehe wie die Bilder verbleichen,
will drüber streicheln, kann es nicht, ohne die Finger zu schneiden.
Du nahmst mir alles weg und hofftest ich erkenn' diese Zeichen.
Hab' alles losgelassen, nur um nach dein' Händen zu greifen.
Ich wollt' nicht sehen wie du weinst, musste die Blicke vermeiden
Gleite sanft mit der Feder, doch hab' keine Tinte zum Schreiben.
Das Blatt war leer, verdammt, es war ein Grund zum Ritzen.
Wollt' mich befreien, doch die Klinge war zu stumpf zum Schlitzen.
Wenn meine Welt aus Glas wär', glaube mir, würde ich mit Steinen werfen.
Nur, um zu sehen wie sie zerbricht zu 'nem Haufen Scherben.
Ich wollte suchen, sie sammeln, wieder zusammensetzen,
doch ich wollt' mir nie mehr an den Scherben meine Hand verletzen, nein!

Like I predicted, I will sink before I swim,
'cause these are the waters that I'm in.
If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time.
If it's not what you're made of, you're not what I'm looking for.
You were willing but unable to give me any more.
There's no way, you're changing, 'cause some things will just never be mine.
You're not in love this time.
You're not in love this time.
You're not in love this time.

Dienstag, 6. Juli 2010

Thema #5 : Tod


Jeder Mensch hat

Ein Recht auf "Tod"

Ein Recht auf "Sterben"

Ein Recht auf Erlösung


Es gibt im Prinzip zwei Arten zum Sterben :
  1. der "Tod" durch verlieren des Körpers auf Grund von übermässigem Verschleiss desselben durch Karma, harte Arbeit oder schwere Krankheit
  2. das bewusste und freiwillige verlassen des Körpers durch Auflösen aller Hindernisse.

Die Mehrheit der Bevölkerung dieses Planeten stirbt den erstgenannten "Tod". Da die Menschen jegliches Wissen - Wissen durch direkte und persönliche Erfahrung Gottes erlangt - über Gott verloren haben und im weiteren durch viele Irrwege ins Abseits geraten sind, sind die meisten Menschen von Angst erfüllt wenn sie an "Tod" denken. Je näher der natürliche "Tod" kommt auf Grund ihres Alters, je grösser kann diese Angst werden. Sie klammern sich an dem wenigen das sie als ihr physisches Eigentum und Besitztum betrachten, sowie an ihrem physischen Körper und wollen dies so lange wie möglich erhalten und daran festklammern. Dies nimmt in einigen Kulturkreisen sehr kranke Ausmasse an. Reiche Menschen kaufen für immer grössere Beträge Medikamente und Organe um ihr physisches Dasein um jeden Preis zu verlängern.

Das "Sterben" dieser Menschen geschieht unfreiwillig. Sie klammern oft bis in die letzten Minuten an ihrem Leben. Bis irgendeines ihrer Organe versagt. Dann werden sie von Gelehrten, unwissenden Ärzten, Wissenschaftlern oder jammernden selbstsüchtigen Verwandten am "sterben" gehindert und ihr Leiden durch schmerzhafte und aufwendige Operationen oder gar maschinelle "Lebens-Erhaltungsmassnahmen" am heimgehen gehindert. Nach einem Herzstillstand werden Gehende oft in ihren Körper zurückgezwungen um dort weiterhin und teilweise unter erbärmlichsten Umständen noch Jahre oder gar Jahrzehnte auf die nächste Möglichkeit zu warten. Millionen von Menschen werden jährlich gezwungen weiterhin in ihrem physischen Körper gefangen zu bleiben.

Wenn die Angst vor dem "Sterben", vor dem "Tod" vor dem "grossen Gericht" das angeblich nach dem "Tod" wartet, weiter geschürt wird, so wird die Bereitschaft der Menschen noch mehr Geld für eine Lebensverlängerung auszugeben, immer grösser.

Wenn sich jemand mit dem Körper identifiziert, fürchtet er den Tod, da er dies als Ende der Existenz seines „Ich” ansieht. Sollte er allerdings bereits begonnen haben, sich mit der Seele zu identifizieren, d.h., dass er im Allgemeinen beginnt, sich selbst in seinem inneren Leben wahrzunehmen, er sein ‚Ich’ als jenseits seines Körpers empfindet, er sich selbst durch den Punkt im Herzen wahrnimmt, sich mit den Punkten anderer verbindet und beginnt in anderen zu leben, dann erlangt er einen Zustand der Zuversicht . Er weiß, wenn sein physischer Körper stirbt, hat er bereits einen neuen, spirituellen Körper erworben! Und im Augenblick des Todes nimmt er seinen physischen Körper so wahr, als würde er ihn „ausziehen” wie ein Hemd und trennt sich von ihm. Allgemein ist dies ein psychologisches Problem. Das kommt daher, weil man das Gefühl hat, in seinem Körper zu leben - in seinen Wünschen. Die Hauptlösung liegt in der Interaktion mit der Gruppe. Denn wenn Sie beginnen, die Verlangen anderer (seiner Nächsten) anstelle der eigenen zu empfinden, erlangen Sie einen ewigen Körper oder Verlangen, die sich außerhalb von Ihnen befinden.