Dienstag, 6. Juli 2010

Thema #5 : Tod


Jeder Mensch hat

Ein Recht auf "Tod"

Ein Recht auf "Sterben"

Ein Recht auf Erlösung


Es gibt im Prinzip zwei Arten zum Sterben :
  1. der "Tod" durch verlieren des Körpers auf Grund von übermässigem Verschleiss desselben durch Karma, harte Arbeit oder schwere Krankheit
  2. das bewusste und freiwillige verlassen des Körpers durch Auflösen aller Hindernisse.

Die Mehrheit der Bevölkerung dieses Planeten stirbt den erstgenannten "Tod". Da die Menschen jegliches Wissen - Wissen durch direkte und persönliche Erfahrung Gottes erlangt - über Gott verloren haben und im weiteren durch viele Irrwege ins Abseits geraten sind, sind die meisten Menschen von Angst erfüllt wenn sie an "Tod" denken. Je näher der natürliche "Tod" kommt auf Grund ihres Alters, je grösser kann diese Angst werden. Sie klammern sich an dem wenigen das sie als ihr physisches Eigentum und Besitztum betrachten, sowie an ihrem physischen Körper und wollen dies so lange wie möglich erhalten und daran festklammern. Dies nimmt in einigen Kulturkreisen sehr kranke Ausmasse an. Reiche Menschen kaufen für immer grössere Beträge Medikamente und Organe um ihr physisches Dasein um jeden Preis zu verlängern.

Das "Sterben" dieser Menschen geschieht unfreiwillig. Sie klammern oft bis in die letzten Minuten an ihrem Leben. Bis irgendeines ihrer Organe versagt. Dann werden sie von Gelehrten, unwissenden Ärzten, Wissenschaftlern oder jammernden selbstsüchtigen Verwandten am "sterben" gehindert und ihr Leiden durch schmerzhafte und aufwendige Operationen oder gar maschinelle "Lebens-Erhaltungsmassnahmen" am heimgehen gehindert. Nach einem Herzstillstand werden Gehende oft in ihren Körper zurückgezwungen um dort weiterhin und teilweise unter erbärmlichsten Umständen noch Jahre oder gar Jahrzehnte auf die nächste Möglichkeit zu warten. Millionen von Menschen werden jährlich gezwungen weiterhin in ihrem physischen Körper gefangen zu bleiben.

Wenn die Angst vor dem "Sterben", vor dem "Tod" vor dem "grossen Gericht" das angeblich nach dem "Tod" wartet, weiter geschürt wird, so wird die Bereitschaft der Menschen noch mehr Geld für eine Lebensverlängerung auszugeben, immer grösser.

Wenn sich jemand mit dem Körper identifiziert, fürchtet er den Tod, da er dies als Ende der Existenz seines „Ich” ansieht. Sollte er allerdings bereits begonnen haben, sich mit der Seele zu identifizieren, d.h., dass er im Allgemeinen beginnt, sich selbst in seinem inneren Leben wahrzunehmen, er sein ‚Ich’ als jenseits seines Körpers empfindet, er sich selbst durch den Punkt im Herzen wahrnimmt, sich mit den Punkten anderer verbindet und beginnt in anderen zu leben, dann erlangt er einen Zustand der Zuversicht . Er weiß, wenn sein physischer Körper stirbt, hat er bereits einen neuen, spirituellen Körper erworben! Und im Augenblick des Todes nimmt er seinen physischen Körper so wahr, als würde er ihn „ausziehen” wie ein Hemd und trennt sich von ihm. Allgemein ist dies ein psychologisches Problem. Das kommt daher, weil man das Gefühl hat, in seinem Körper zu leben - in seinen Wünschen. Die Hauptlösung liegt in der Interaktion mit der Gruppe. Denn wenn Sie beginnen, die Verlangen anderer (seiner Nächsten) anstelle der eigenen zu empfinden, erlangen Sie einen ewigen Körper oder Verlangen, die sich außerhalb von Ihnen befinden.

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