Samstag, 30. Oktober 2010

Post # 15: Unsicherheiten,

Unsicherheiten durchlagern unser Leben.

Jeden Tag werden wir vor neue entscheidungen gestellt, von denen wir oft nicht wissen, was sie zu bedeuten haben, oder welche folgen dies hat.

Die Unsicherheit darüber wie wo und wann das Leben sich selber wieder in Bahnen lenkt. Welche Entscheidungen man dadurch trifft. Und welche man womöglich für immer bereut.

Nehmen wir an, wir gehen in unserem Leben durch viele Räume, die Möglichkeiten werden durch Türen dargestellt. Wenn man Pech hat, werden viele Türen von vornherein durch verschiedene Entscheidungen verschlossen.
Manchmal geht man in diesen Räumen zurück und Manchmal überspringt man Räume.

Jedoch ist ALLES was man macht, essentiel für das Nachherige erleben und überleben.

Wird dieses entscheiden für Dinge durch Unentschlossenheit und Unsicherheiten jedoch untergraben.

Und es ist diese verdammte unentschlossenheit, die mich in letzter Zeit in einem Raum gefangen hält.

Diesen blog hab ich um halb 2 nachts geschrieben, un ich hab kee lust mehr..
cya und gn8

Mittwoch, 20. Oktober 2010

Post # 14 : Rise Against –Injektion

Do you spend your days counting the hours you're awake?
And when night covers the sky you find yourself doing the same
There's a burden you've been bearing in spite of all your prayers
There's a light turned off inside your heart
Can you remember what it's like to care?

Ein fiktionaler Erzähler spricht über eine Figur – voraussichtlich diejenige, um die es in dem Lied geht. Folgende Probleme fallen uns auf: Die Figur leidet unter Schlaflosigkeit, was man in den ersten beiden Versen erkennen kann. Die „Bürde“, die sie trotz ihrer Gebete trägt, verursacht Hoffnungslosigkeit (Vers 4: Das Licht steht vermutlich für die Hoffnung). In Vers 5 erhalten wir ebenfalls die Information, dass die Figur unbekümmert ist, allerdings in einem stagnierendem Sinne.

Knees are weak, hands are shaking, I can't breathe

So give me the drug, keep me alive
Give me what's left of my life
Don't let me go, whooaa
Pull this plug, let me breathe
On my own, I'm finally free
Don't let me go, whooaa

Hier findet ein Wechsel in der Erzählperspektive statt. Die Figur, über die der Erzähler sprach, schaltet sich ein und beschreibt ihren Zustand, der von einem exzessiven Bedürfnis erfüllt zu sein scheint. Er geht so weit, eine Droge zu verlangen, die ihn am Leben halten soll. Es scheint, als ob er nur in seinem Rausch frei sein und sich dem bewusst werden kann, was er noch im Leben hat. Ob die „Spritze“ metaphorisch zu verstehen ist, werden wir später klären.

The trail of crumbs you left somehow got lost along the way
If you never meant to leave then you only had to stay
But the memories that haunt us are cherished just the same
As the ones that bring us closer to the sky, no matter how grey
And yet I fall, through these clouds, reaching, screaming

Diese Stelle ist interessant und schwer zu verstehen, weil der Erzähler wieder etwas über die Figur erzählt, ab Vers drei aber ein allgemeines “uns” verwendet, von dem man sich nicht täuschen lassen darf. Zunächst scheint sich die Figur, um die es geht, zurückgezogen zu haben. Es ist von einem „Pfad der Brotkrümel“ die Rede – wie bei Hänsel und Gretel. Allerdings gingen die Krümel verloren und die Spur ist verloren. Vielleicht weil niemand der Spur gefolgt ist? Allerdings scheint es, als ob die Hauptfigur niemals wirklich verschwinden wollte, jetzt aber nicht mehr umkehren kann (Vers 2). Nun bringt der Erzähler das allgemeine „uns“ ins Spiel und spricht davon, dass Erinnerungen, die uns verfolgen, ebenso geschätzt und in Ehren gehalten werden, wie diejenigen, die uns näher zum Himmel bringen – egal wie grau er auch sein mag (Vers 3+4). Diese Verse sind stark metaphorisch unterlegt. Kurz gesagt lernen wir aus schlimmen Erinnerungen die uns verfolgen – eine Aufforderung an die Hauptfigur, über ihre hinweg zu kommen. Die anderen Erinnerungen werden Hoffnung genannt: Egal wie grau der Himmel ist, treiben sie uns an. Beide Eigenschaften – schlimme Erinnerungen und Hoffnung – lassen den Menschen stärker werden. In Vers fünf erfahren wir, dass die Hauptfigur trotzdem dem grauen Himmel zum Verhängnis wird.

Give me the drug, keep me alive
Give me what's left of my life
Don't let me go, whooaa
Pull this plug, let me breathe
On my own, I'm finally free
Don't let me go, whooaa

This grip loosens but it never breaks (NEVER BREAKS!)
We carry nothing but a name you will forsake
Your words are always there to break my fall (BREAK MY FALL!)
In them I find the comfort to see through it all

Guide me through unchartered waters
Before we lose our way again
Will you be my compass until forever?
Until forever ends!?

Zunächst erfahren wir, dass eine Verbindung, die bröckelt, niemals zerbrechen kann. Dann wird die Beziehung zu einer Person ins Licht gerückt, deren Worte die Hauptfigur auffangen (Bridge,Vers 3 --> Verweis zum Sturz vom Himmel). Diese Worte sind weiterhin etwas, das die Hauptfigur antreibt. Nun der Appell: Diese Person als Navigator durch das Unbekannte, als Kompass. Für immer soll diese Person die Hauptfigur führen.

Knees are weak, hands are shaking, I can't breathe

So give me the drug, keep me alive
Give me what's left of my life
Don't let me go, whooaa
Pull this plug, let me breathe
On my own, I'm finally free
Don't let me go, whooaa

Don't let me go, whooaa
Don't let me go, whooaa


Letztlich erschließt sich uns die Metapher der “Injection”: Mit der Droge ist die Person gemeint, der die Hauptperson nachtrauert und deren bröckelnde Verbindung wohl Ursache ihrer Zurückgezogenheit ist, aus der sich das exzessive Verlangen aufgebaut hat.

Anmerkung: Diese Interpretation geht von drei Figuren aus: Dem Erzähler, der Hauptfigur und derjenigen, der die Hauptfigur nachtrauert. In einer anderen möglichen Interpretation wäre es möglich, den Erzähler mit der Hauptfigur gleichzusetzen. In diesem Fall muss man die 1. und 2. Strophe so auslegen, dass die Hauptfigur die Person indirekt anspricht (als Gedankenbericht). Diese Möglichkeit finde ich allerdings etwas problematisch, weil sie die Person, die eigentlich im weiteren Verlauf die Metapher der Spritze erhält, zu genau zu beschreiben versucht (was eigentlich nicht der Sinn einer metaphorischen Betrachtung ist).

Dienstag, 19. Oktober 2010

Post # 13 : Rise Against – From Heads Unworthy

Rise Against – From Heads Unworthy (Interpretation)

We are the children you reject and disregard
These aching cries come from the bottom of our hearts
You can't disown us now, we are your own flesh and blood
And we don't disappear just because your eyes are shut,
Now tell me

Eine Bevölkerungsgruppe oder eine Minderheit, die schwach und abhängig ist („Kinder“ als Metapher). Sie wird von den Mächtigen missachtet und gerät in Vergessenheit.

Love, Loss
Like a bullets path
Tear, Through
The cavity of my chest
Lights, Out
Because the fuse has blown

Liebesentzug auch im Sinne von Glücksentzug. Eine harte Zeit für die Minderheit auf Kosten der Großen. Der Todesstoß durch die Brust steht evtl. für Ausbeutung. Er lässt die Hoffnung erlischen („the fuse has blown“ – die Sicherung springt heraus).

As their castles crumble slowly
We watch them fall
The crown slips from heads unworthy
As we take control

Die Macht der Mächtigen schwindet (Schlösser als Metapher für Hochmut). Die Kleinen, die Unterdrückt wurden, kommen jetzt zum Zug.

This is the family that we crossed or never had
This is a war that was lost the day that it began
Because it's the race we run, but it keeps us at the start
It's the song I sung from the bottom of my heart,
That's how we

„Familie“ als Metapher für eine Einheit, eine Zugehörigkeit. Der Rest kann aus der obigen Variante übernommen werden. Der Krieg als Metapher für den Konflikt mit den gegebenen schlechten Umständen. Das „Rennen“ als Zeichen dafür, dass es keinen Fortschritt gibt. Der Song steht für die Verzweiflung, auch für die Hoffnung.

Read, You
Like a polygraph
Not, One
Single bone in your back
own, Up
To how you let us down

Die „Kleinen“ werden ebenfalls stärker und machen den „Großen“ Vorwürfe. Sie sind nicht mehr naiv und kontrollierbar. „Kein Rückrad“ steht im Zusammenhang damit, dass sich die Großen nicht eingestehen wollen, wie sie die Kleinen hängelassen haben.

As there castles crumble slowly
We watch them fall
The crown slips from heads unworthy
As we take control

Siehe oben.

Except for you and me, love
Everyone is the same, we know
But if to live, we have to be numb
I'd rather know the pain, I'd rather know
This happens almost never
But it happened once to me
And this will never be same
The ends we seam together

Zum ersten Mal spricht die Hauptfigur eine geliebte Person an. Sie scheinen etwas verstört zu sein, halten sich zumindest für einzigartig und die „anderen für gleich“. Sie sehen sich als etwas besonderes und würden lieber durch Leid und Schmerz gehen, anstelle so taub zu leben wie derzeitig. Das Lied ist ab dieser Stelle zentralisierter. Es geht nicht mehr um „alle“, sondern um eine gewisse Person. Der Zufall kann das folgende Leben grundlegend verändern, aber die möglichen Enden „nähen sie gemeinsam“, sie sind nun unabhängig von höheren Instanzen. Es stellt sich nun die Frage: Ist der geliebte Mensch eine Person, die er sozusagen als „Rettungsring“ kennen lernt und/oder ist diese Person in die Leiden der Hauptfigur mit involviert.

I'm not after fame and fortune
I'm after you
When I've served my time I swear I will come back for you

„Fame and fortune“ beziehen sich nun auf den Aufstand der Minderheit. Die Hauptfigur hat aber nur jene Person im Kopf, kämpft also für sie, nicht für Ruhm und Ehre/ Ruhm und Glück. Seine Sicht hat sich von dem „großen Ganzen“ auf einen einzigen Menschen zentralisiert, den er beschützen will.

As there castles crumble slowly
We watch them fall
The crown slips from heads unworthy
Right on to ours, but I'm after you

Wie schon gesagt: Auch wenn der Aufstand gut für die Minderheit ausgeht, würde die Hauptfigur nur zu jener Person zurückkehren, ohne den Sieg als Ganzes zu ehren, sondern den persönlichen Sieg, diesen Menschen beschützt zu haben. Die Krone, die für den Herrscher steht, wandert jetzt auf neue Köpfe. Diese werden womöglich genauso „unworthy“ sein, wie die vorigen, denn eine Krone kann – so viel Macht sie auch besitzt – der Minderheit nie gerecht werden.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Post # 13 : Rise Against - Worth Dying For

Worth Dying For - Wert dafür zu sterben


Set me off like dynamite strapped tight around my waist
Lass mich wie Dynamit explodieren, fest um meine Taille geschnallt

We are the ones in competition but claim this ain’t no race
Wir sind die Konkurrierenden aber behaupten dass es kein Rennen ist.

Im Intro ist die Rede vom lyrischen Ich, das Explodiert wie Dynamit. Damit könnte einerseits ein Gefühlsausbruch gemeint sein, aber auch ein Ausbruch körperlicher Kräfte. Als nächstes sieht er sich als Teil eines Ganzen (We). Es sagt, dass es mit jemandem konkurriert, dass sie aber behaupten, es sei kein Rennen, das sie austragen. Dieser Abschnitt kann auch anders gedeutet werden. Es kann auch behauptet werden, das lyrische Ich sei Teil einer Gruppe, die mit einer anderen Gruppe verfeindet ist („the ones in competition“ sind nicht nur Konkurrierende, sonders auch Gegner). Dieses Rennen kann als Bild für ein Ereignis verwendet werden, das vertuscht werden muss. Nehmen wir also an die beiden verfeindeten Gegner tragen einen Konflikt aus, bei dem der Stärkere behauptet, es sei kein Konflikt.


Take a breath and explode like bullets tearing through the wind
Nimm einen Atemzug und explodiere wie Kugeln, durch den Wind reißend

Cut me up with a razorblade then try to separate the skin
Schneid mich mit einer Rasierklinge auf und versuche dann die Haut zu trennen

Now when the white flames are burning flags we found a word worth dying for
Jetzt wenn die weißen Flammen Flaggen verbrennen finden wir eine Welt für die es wert ist zu sterben.

We’ve been battered so hard that we don’t feel anymore
Wir sind so schwer misshandelt worden, dass wir nichts mehr fühlen.

Wieder ist ein Gefühlsausbruch zu erkennen. Die Kugeln, die durch die Luft reißen, ist ein besonders starker Ausdruck dieser Gefühle und kann ebenfalls als Zeichen für den zuvor angesprochenen Konflikt dienen. So kann man auf die Idee kommen, dass es ein bewaffneter Konflikt ist. Dann beginnt der Text das erste Mal kritisch mit dem Konflikt umzugehen. „Schneid mich mit einer Rasierklinge auf und versuche dann die Haut zu trennen“. Das bedeutet so viel wie: Wenn Menschen tot und blutverschmiert sind, spielt die Hautfarbe eines Menschen keine Rolle mehr, dann sind es einfach nur tote Körper. Das könnte auf einen Rassenkonflikt hindeuten. Der nächste Satz hat viel Symbolkraft. „Wenn weiße Flammen Flaggen verbrennen, finden wir eine Welt für die es wert ist zu sterben“. Die weißen Flammen könnten weiße Menschen sein, bzw. die westlichen Mächte. In ihrem Kampf greifen sie hilflose Staaten an. Wenn wir von verbrannten Flaggen sprechen, könnte es auch auf Völkermord hindeuten. Das lyrische Ich ist in diesen Konflikt verwickelt, z.B. als Opfer, denn aus seiner Sicht sind er und sein Volk „so schwer misshandelt worden, dass sie nichts mehr fühlen“. Demnach könnte die Welt, für die es sich lohnt zu sterben, ihr unterdrücktes Land sein. Auch hier ist eine zweite Deutung möglich. Die weißen Flammen, die Flaggen verbrennen, können auch als weiße Friedensflaggen gesehen werden. Demnach wäre die Welt, für die es sich lohnt zu sterben, eine Welt des Friedens und das „Nichtsfühlen“ als Resultat von Misshandlung wäre wiederum Resultat des Krieges.


Take me from this world
Erlöse mich aus dieser Welt

Save me
Rette mich

What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?

So take me from this world
So erlöse mich aus dieser Welt

Save me
Rette mich

What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?

Das lyrische Ich verlangt Erlösung und Rettung aus dieser Welt. Demnach ist von einem Konflikt zu sprechen, von dem es genug hat, denn es fürchtet sich jung zu sterben für eine sinnlose Sache der Gewalt, obwohl es sein Leben noch vor sich hat.


Send me of on a morning breeze so far away from here
Verabschiede mich auf einer Morgenbrise so weit weg von hier

Fill your eyes in the strains of thought outside the warm embracing air
Fülle deine Augen mit den Belastungen des Denkens außerhalb der warmen umarmenden Luft

I’m moving slow
Ich gehe langsam

Like a glacier melting watch me dissipate
Wie ein schmelzender Gletscher, beobachte mich auflösen

I switched to love in an empty world but all I found was hate
Ich wechselte zur Liebe in einer leeren Welt, aber alles was ich fand war Hass

Am Anfang der zweiten Strophe verlangt das lyrische Ich Verabschiedung auf einer Morgenbrise, weit weg von „hier“. Könnte ein Zeichen darauf sein, dass der Konflikt weit weg von Zuhause stattfindet und das lyrische Ich auch nicht Zuhause bei der Familie stirbt, sondern auf dem Schlachtfeld. Der nächste Satz regt eine außen stehende Person an die Augen zu dem zu öffnen und nachzudenken, der wahren Bedeutung des Konflikts zu erkennen, ohne sich dabei von Verschönerungen verführen zu lassen („outside the warm embracing air“ – die Luft ist warm und umarmt jemanden. Man soll außerhalb dieser schönen Umklammerung Denken, um nicht davon beeinflusst zu sein. Wir erinnern uns an das Intro: Wir sind Gegner, doch behaupten es sei kein Rennen/Konflikt. Es ist von Verschönerung die Rede, aus der sich jemand befreien soll, wenn es nachdenkt). Das lyrische Ich verweißt dann darauf, dass es langsam geht. Möglicherweise ist es müde und erschöpft, dem Tod schon nahe („Like a glacier watch me dissipate“). Im letzten Satz dieser komplizierten zweiten Strophe ist die Rede von Hass, die anstatt von Liebe empfangen wird. Diese Liebe wird in einer leeren Welt gesucht, doch Hass wurde erwidert. Vielleicht ein Zeichen darauf, dass in einem armen Land statt Unterstützung Krieg herrscht und darauf, dass die Welt für die es sich lohnt zu sterben wirklich die Welt in Frieden ist und nicht die „leere Welt“.


Now when the white flames are burning flags we found a world worth dying for
Jetzt wenn die weißen Flammen Flaggen verbrennen finden wir eine Welt für die es wert ist zu sterben.

We’ve been battered so hard that we don’t feel anymore
Wir sind so schwer misshandelt worden, dass wir nichts mehr fühlen.

Siehe oben.



Take me from this world
Erlöse mich aus dieser Welt

Save me
Rette mich

What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?

So take me from this world
So erlöse mich aus dieser Welt

Save me
Rette mich

What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?

Siehe oben.


Don’t ask me why – cause I don’t know
Frag mich nicht warum – weil ich es nicht weiß

Don’t ask me how – I’m gonna solve this on my own
Frag mich nicht wie – ich muss das alleine lösen

Don’t ask me how – cause I don’t know
Frag mich nicht warum – weil ich es nicht weiß

These things I’ll never face
Diesen Dingen werde ich nie gegenüberstehen

Scratch out the warning race
Kratz die bedrohliche Rasse aus

The wreckage of a job well done
Die Trümmer von einem gut erledigten Job

I saw a place I’d never seen before
Ich sah einen Ort, den ich vorher nie gesehen hatte

And this morning I refused to close my eyes anymore
Und an diesem Morgen weigerte ich mich meine Augen je wieder zu schließen

„Die Frage warum“ kann die Frage des Krieges sein. Warum führt man Krieg? Das lyrische Ich kann es nicht wissen, es folgt nur Befehlen und nimmt daran teil. „Die Frage wie“ kann die Frage des Überlebens sein, das jeder selbst in die Hand nehmen muss. Vielleicht kann es auch die Frage des Friedens sein „Wie können wir das alles stoppen?“. Diesen Fragen wird das lyrische Ich nie gegenüberstehen, da es nur Befehle befolgt. Fragen gehört nicht zum Job, nur Töten („Scratch out the warning race“ – Bring einfach nur die bedrohlichen Feinde um.).
Am Ende bleiben dann nur noch die „Trümmer eines gut erledigten Jobs“, also viele Leichen. Das lyrische Ich sieht einen Ort, den es zuvor nie gesehen hat. Ob die Opfer auf Seiten des lyrischen Ichs oder seiner Feinde sind ist unklar, beides ist möglich. Fakt ist, dass sich das lyrische Ich „an diesem Morgen weigerte, je wieder seine Augen zu schließen“. Die Erfahrung die es gemacht hat muss grauenvoll gewesen sein, deshalb die Weigerung jemals wieder diesem Wahnsinn blind zu folgen, sondern der Wahrheit ins Auge zu blicken.


Take me from this world
Erlöse mich aus dieser Welt

Save me
Rette mich

What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?

So take me from this world
So erlöse mich aus dieser Welt

Save me
Rette mich

What if we all die young?
Was wenn wir alle jung sterben?

So take my
So erlöse mich (2x)

Der letzte Refrain mit dem Outro, in dem zwei weitere Male die Rede von „Erlöse mich“ ist, könnte darauf hinweißen, dass das lyrische Ich diesen Konflikt noch nicht richtig überwunden hat und immer noch auf Erlösung besteht, da es die Bilder nicht vergessen kann, die es gesehen hat.


Erste, mögliche Interpretation:


Es geht um einen Konflikt zwischen zwei Rassen, der natürlich nach außen hin geschönt wird, immerhin ist Krieg ein hässliches Wort und Konflikt ein viel Schöneres. Auch die Soldaten in dem Krieg folgten einst blind ihrem Führer und sind bereit für ihr Land zu sterben und sich gegen den bewaffneten, übermächtigen Angreifer zu verteidigen. Das lyrische Ich, hier Soldat eines der Kontrahenten, sieht die Grausamkeit des Kriegs und wird von ihr erdrückt. Es appelliert vor der ganzen Sache die Augen zu öffnen und dem Leid gegenüber zu treten, denn es ist nun mal nicht so schön, wie es nach außen hin angegeben wird. Am Ende ist das lyrische Ich zu geschockt von den Bildern, die es gesehen hat und sehnt sich nach wie vor nach Erlösung.


Zweite, mögliche Interpretation:

Es geht wiederum zwischen den Konflikt zweier Rassen, der geschönt wird. Wieder sind die Soldaten zunächst Marionetten der Regierung und befolgen nur Befehle. Das lyrische Ich ist wieder der „Erleuchtete“, dem sich das ganze Schauspiel als grausamer Akt des Tötens entpuppt. Die Appellfunktion ist wieder die Selbe, der einzige Unterschied besteht darin, dass die Welt, für die es sich lohnt zu sterben, nicht das eigene Land, sondern eine Welt des Friedens ist (weiße Flammen verbrennen Flaggen – Friedensflagge).


Dritte, mögliche Interpretation:

Eine etwas andere Deutung der Dinge wäre, das lyrische Ich als Selbstmordattentäter zu sehen. Das Explodieren des Dynamits, das Explodieren wie Kugeln, die durch die Luft reißen, müsste dann wörtlich genommen werden. Wieder ist es ein geschönter Konflikt zweier Länder, wobei das lyrische Ich dem schwächeren Land angehört, das unterdrückt und geschunden wird. Die Schindung führt zu Aggression des Geschundenen und darauf resultiert gefühlsloses Töten – Selbstmordattentate („Send me of on a morning breeze so far away from here“ – das lyrische Ich sprengt sich in die Luft, an einem fernen Ort.). Doch wieder geht es darum die Augen vor dem Unheil zu öffnen, damit man nicht so verzweifelt dahingeht wie das lyrische Ich. „I switched to love in an empty world but all I found was hate“, könnte eine Andeutung auf die Entscheidung zum Selbstmordattentat sein. Erlösung, Rache an den Menschen, die das lyrische Ich quälen. Wieder ist die Frage „warum?“ für das lyrische Ich nicht beantwort bar, denn es stirbt für sein Land und für seine Überzeugung, mehr interessiert es nicht. „Die Trümmer des gut erledigten Jobs“, der Ort, „den es zuvor nie gesehen hatte“ und die Weigerung „seine Augen jemals wieder zu schließen“ könnten wieder Entscheidungshilfen für das Attentat sein. Es sah die Verwüstung des Feindes, das Leid, was er seinem Volk angetan hat und ist nun bereit nie wieder die Augen davor zu schließen, zu handeln, zu sterben. Die Welt für die er stirbt, ist seine Heimat, die geschunden und vernichtet wurde. Diese Interpretation ist der ersten und zweiten am Entferntesten, aber auch denkbar, wenn man darüber nachdacht.

Freitag, 15. Oktober 2010

Post # 12 : Rise Against - The Good left Undone.

Ich denke dieser Song betrifft jeden von uns ein wenig.
Jedoch sollte jeder entscheiden, inwieweit und auf was bezogen?.

hier die lyrix und eine Interpretation dazu:

The Good Left Undone – Das Gute liegen gelassen (vernachlässigt)


The fields where nothing grew but weeds
Die Felder, wo nichts als Unkraut wächst

I found a flower at my feet
Ich finde eine Blume zu meinen Füßen

Planted there in my direction
Dort in meine Richtung gepflanzt

I wrapped a hand around its stem
Ich schlang eine Hand um ihren Stiel

I pulled until the roots gave in
Ich zog bis die Wurzeln nachgaben

Finding now what I’ve been missing
Finde nun was ich verpasst/verloren habe

And I know
Und ich weiß…

Die Blume steht für das Gute, das auch im Titel genannt ist. Das lyrische Ich läuft durch Felder, wo nichts als Unkraut wächst und findet dort diese Blume. Das bedeutet, dass die Zeiten schlecht sind und voller nutzloser Dinge (Feld aus Unkraut). Doch die kleine Blume verkörpert das Gute, was immer noch vorhanden ist, auch wenn es schwer zu finden oder versteck ist. Das lyrische Ich aber reißt diese Blume bis auf die Wurzeln heraus, das heißt es zerstört dieses Glück. Erst danach erkennt es, was es angerichtet hat – dass es sein Glück selbst zerstört hat (finding now what I’ve been missing). Es begreift dies am Ende der ersten Strophe.


So I tell myself tell myself it's wrong
So sag ich mir, sag ich mir es ist falsch

There's a point we pass from which we can't return
Da ist ein Punkt den wir erreichen, von dem aus wir nicht zurückkehren können

I felt the cold rain of the coming storm
Ich fühlte den kalten Regen des kommenden Sturms

Das lyrische Ich sagt sich immer wieder, dass es einen Fehler gemacht hat und dass es falsch ist, dieses Glück zu zerstören. Es befindet sich an einem Punkt, an dem es nicht zurückkehren kann, also folglich kann es dieses Glück nicht wieder erneuern. Dann fühlt es den „kalten Regen einen kommenden Sturmes“. Damit ist sicherlich das Unglück gemeint, das hereinbricht, sobald man sein Glück zerstört hat.



All because of you
Nur wegen dir

I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen

When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean

Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, an der ich meinen Kopf niederlegen kann

I'll follow your voice
Ich werde deiner Stimme folgen

All you have to do is shout it out
Alles was du tun musst, ist es laut herauszuschreien

Es scheint, als rede das lyrische Ich im Refrain von einer Person, wegen der es nicht einschlafen kann. Doch wenn es das tut, träumt es in einem Ozean zu versinken. Es seht sich dann nach einer Küste, an der es sich erholen und ausruhen kann. Folglich leidet das lyrische Ich, wenn es diese Träume hat und sich nach dieser Erlösung sehnt. Da es eine Person ist, wegen der es nicht einschlafen kann, ist zu vermuten, dass es die Alpträume wegen dieser Person hat. Es sagt ebenfalls, dass es der Stimme dieser Person folgen wird, wenn sie sie herausschreit. Folglich hat es diese Person aus den Augen verloren und sie stellt für es eine Art Hoffnung dar, da es ihre Stimme als Wegweiser nimmt.


Inside my hands these petals brown
In meinen Händen, diese braunen Blätter

Dried up falling to the ground
Ausgetrocknet, zu Boden fallend

But it was already to late now
Aber es war schon zu spät

I pushed my fingers through the earth
Ich stieß meine Finger durch die Erde

Returned this flower to the dirt
Brachte die Blume in den Dreck zurück

So it could live I walked away now
Sodass sie Leben konnte – ich lief nun fort

But I know
Aber ich weiß…

Das lyrische Ich hält wieder die Pflanze in seinen Händen, doch die Blätter sind braun, sie ist vertrocknet und fällt zu Boden. Das Glück ist gestorben, es ist zu spät. Dennoch versucht es diese Blume zu retten und steckt sie in die Erde zurück – es will sein Glück retten. Doch es dreht sich um und geht, da es meint, die Pflanze könne nun weiterleben. Es kehrt seiner Tat den Rücken zu, es lässt das Glück liegen (Titel). Doch das weiß es selbst.


Not a day goes by when I don't feel this wrong
Kein Tag geht herum, an dem ich mich nicht so schuldig fühle

There's a point we pass from which we can't return
Da ist ein Punkt, den wir erreichen, von dem aus wir nicht zurückkommen können

I felt the cold rain of the coming storm
Ich fühlte den kalten Regen des kommenden Sturmes

Das lyrische Ich fühlt sich Tag für Tag schuldig sein Glück zerstört zu haben. Es kann nicht zurückkehren, jedenfalls ist es fest davon überzeugt (Wiederholung). Der Sturm steht wieder für das hereinbrechende Unglück, das wohl davon kommt, weil es sich wieder bewusst macht, wie schlecht es ihm geht und dass es nicht zurück kann. Man könnte vermuten, dass das Unglück folglich Depressivität ist.


All because of you
Nur wegen dir

I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen

When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean

Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, wo ich meinen Kopf niederlegen kann

I'll follow your voice
Ich folge deiner Stimme

All you have to do is shout it out
Alles was du tun musst ist es laut herauszuschreien

(Siehe oben.)


All because of you (3x)
Nur wegen dir (3x)

I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen

When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean

Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, wo ich meinen Kopf niederlegen kann

Beside these eyes of yours
Neben diesen, deinen Augen

Wieder der Refrain, wie die drei Male zuvor mit einer neuen Offenbarung. Der Traum lüftet sich etwas mehr, denn nun ist bekannt, dass das lyrische Ich sich nach der Person sehnt, wenn es träumt. Es träumt zwar vom „Ertrinken in einem Ozean“, wobei es sich die Küste zum Erholen und Genesen wünscht, doch MIT dieser Person, die es nicht einschlafen lässt. Demnach sehnt sich das lyrische Ich nach dieser Person und fühlt sich hilflos ohne sie (es träumt in einem See zu ertrinken  Hilflosigkeit)


All because of you
Nur wegen dir…

I believe in angels
Glaube ich an Engel

Not the kind with wings
Nicht die Art mit Flügeln

No not the kind with halos
Nicht die Art mit Heiligenscheinen

The kind that bring you home
Die Art die dich nach Hause bringt

When home becomes a strange place
Wenn das Zuhause ein seltsamer Ort geworden ist

I'll follow your voice
Ich folge deiner Stimme

All you have to do is shout it out.
Alles was du tun musst, ist es laut herauszuschreien

Nun lüftet das lyrische Ich ein persönliches Geheimnis, nämlich seine Gefühle zu dieser Person. Diese Person hat ihm Hoffnung gegeben (Engel), die ihn gegebenenfalls zurück zu seinem Glück führen kann. Es sagt, die Engel können jemanden nach Hause bringen, „wenn das Zuhause ein seltsamer Ort geworden ist“. Das deutet auf das Glück hin, dass das lyrische Ich sich selbst zerstört hat. Diese Engel können es wieder glücklich werden lassen. Zum Ende spricht es wieder von der Stimme dieser Person, welche für das lyrische Ich einen Wegweiser darstellt. Es ist bereit, ihr zu folgen.



Abschließende, vollständige Interpretation


Erste Interpretation

Die Blume in den Strophen stellt ein Glück dar, welches umringt von Unkraut ist. Das Leben des lyrischen Ichs ist demnach nicht gerade glücklich, doch ein kleines Pflänzchen Glück existiert trotzdem. Das wird jedoch nicht vom lyrischen Ich beachtet, es wird links liegen gelassen und hirnlos zerstört. Erst danach weiß das lyrische Ich, dass es selbst Schuld an seinem Unglück ist. Es fühlt sich hilflos und bemitleidet sich selbst, weil es seiner Meinung nach nicht zurückkehren kann, nie wieder glücklich sein kann. Es versucht zwar krampfhaft dieses Glück wiederherzustellen, doch es gelingt ihm nicht. Es steckt die Blume einfach wieder in die Erde und tut so, als wäre alles wieder in Ordnung. Doch so geht es nicht weiter, denn nichts ist in Ordnung. Das Unglück geht weiter und das Glück bleibt weiterhin verschollen. Doch es fühlt sich hingezogen zu einer Person, mitten in seiner Depressivität. Diese Person allein kann es glücklich machen, durch sie findet es Frieden und Freude. Das lyrische Ich sehnt sich nach ihr und bald ist sie die einzige Hoffnung und das einzige Glück, was ihm bleibt. Die Engel symbolisieren die Hoffnung, die sich im lyrischen Ich regt, alles allein durch die Anwesenheit dieser einen Person. Letzten Endes ist zu sagen, dass das lyrische Ich dabei ist Hoffnung zu schöpfen und solange es diese Person hat, kann es sein Glück wieder finden.


Ebenfalls mögliche Interpretation


Das Feld von Unkraut ist wieder das schlechte Leben des lyrischen Ichs. Die Pflanze ist diesmal die Person aus dem Refrain. Das würde bedeuten, dass die Person das verborgene Glück im Leben des lyrischen Ichs ist, dieses das aber nicht realisiert und dieses Glück zerstört, also damit eine mögliche Freundschaft/Beziehung mit dieser Person. Doch dann begreift das lyrische Ich, dass es etwas falsch gemacht hat und versucht alles wieder hinzubiegen (steckt die Pflanze wieder in den Boden). Das was verloren ist, kann nicht gerettet werden – das lyrische Ich lässt die Person links liegen, da sie vielleicht nicht mehr zu ihm will, wenn es sie zuvor so „verletzt“ hat. In den Refrains erfahren wir, dass das lyrische Ich Alpträume hat und wegen dieser Person nicht einschlafen kann. Wir wissen auch, dass es sich nach Ruhe und Genesung seht, „zusammen“ mit der Person. Das heißt es bereut seinen Fehler und wartet vergeblich auf die Stimme der Person, der es folgen wird. Zuletzt stehen die Engel in dieser Interpretation für die Person, die das lyrische Ich so begehrt (I believe in angels… not the kind with wings – no not the kind with halos). Die Engel sind diese Person, die es zurück zum Glück bringen kann (the kind that bring you home, when home becomes a strange place). Doch in dieser Interpretation ist offen, ob das lyrische Ich dieses Glück wieder finden wird, denn der Refrain endet mit den Worten „I follow your voice – All you have to do is shout it out“, was bedeutet, dass das lyrische Ich immer noch auf die Worte dieser Person wartet, die ihr vergeben und eine glücklichere Zeit einleiten.

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Post # 11 : Fully Alive

Es ist die Zeit in der die Geister sich scheiden.

Vor einem dreiviertel Jahr hätte ich wohl niemals geglaubt, dass ich da bin, wo ich jetzt stehe.
Das beste daran ist,dass es mir sogut wie garnichts ausmacht.

Für diesen einen Augenblick des Glückes bin ich über 3 Jahre lang durch die Hölle Marschiert.
Dieses Hier und jetzt ist so unerwartet, das ich es dankend annehme und jede sekunde genieße.

Es war nicht immer so einfach.
Den im Prinzip ist das Sterben und der Tod eine sehr einfache Sache. Im tiefsten Innern werden wir wohl immer einsam und alleine bleiben. Egal wie sehr wir die Menschen lieben. Eine Kleinigkeit halten die die meisten wohl immer zurück. Ich bin so aufrichtig, das ich dies nicht machen will. Deshalb ist es wohl so wie es ist.
Manchmal ist dieses Geheimnis was großes und düsteres. An das man verzweifeln will. Aber manchmal auch nur eine Sache für die man sich sehr schämt.

Ich bin mir sicher das ich "Lieben" kann. Jedoch mündet Trauer oft in einem Komplex aus Selbstzweifel, Unsicherheit, Was wäre wenn, Wenn doch nur, und vieles mehr.

In seinen Gedanken ist man alleine.
Manchmal ist es schlimm, wenn man zuviel Zeit zum Nachdenken hat, und die ganzen Sachen wieder hochkommen.
All diese nächtlichen Geheimnisse, die großen wie die kleinen, die anklopfen wenn man es am wenigsten braucht. Und meisten sind die anderen die letzten, die es Erfahren. Ob es aus Schutz, heraus, oder dem Willen ist, die anderen nicht zu sehr damit zu belasten sei mal dahingestellt. Im Grunde sind die meisten Menschen doch zutiefst Egoistisch. Was man wohl in letzter Zeit wieder sehr krass wahrnehmen kann.
Erst, wenn man dies alles erfahren hat, kann man meine Beweggründe eventuell verstehen. Jedoch sind das nur wenige.
Aber auch wenn dies so ist. Ist mein Verlangen danach so groß, dass ich mich dahingehend überwinden kann. Ich hoffe diejenigen wissen das zu schätzen .
Denn wo es Zuversicht gibt, haben die Menschen noch Hoffnung.

Denn wenn man alles ohne Gegenfragen befolgt, um danach eventuell wieder "klar zu sehen" fliegt man schnell auf die Schnauze.
Man versucht sich zu fokussieren, aber alles ist durcheinander. So gerät man außer Kontrolle. Daraus wieder hinauszukommen, ist verdammt schwer.
Und ehe man sich versieht, muss man sich herumdrehen und die Stücke seines Lebens wieder zusammenfügen.


Jedoch hab ich diesmal einen Grund gefunden, mich im Positiven Sinne zu verändern. Einen Grund gefunden, in dem Sinne neu zu beginnen.
Auch wenn ich wohl weit davon entfernt bin, perfekt zu sein, die Erkenntnis ist wohl schon viel Wert. Und ich bin immernoch im Prozess des lernens.
Auch wenn ich Sachen erlebt habe, mit denen ich wohl jeden Tag leben muss. Kann ich das wohl jetzt wieder besser.


Man kann wohl nicht immer das Kriegen was man will. Aber wenn man es probiert kriegt man manchmal dass, was man braucht ;) .


Es ist alles im Sinne einer höheren, besseren, beruhigender Erfahrung.


Best regards, shorty2k1 .