Ich denke dieser Song betrifft jeden von uns ein wenig.
Jedoch sollte jeder entscheiden, inwieweit und auf was bezogen?.
hier die lyrix und eine Interpretation dazu:
The Good Left Undone – Das Gute liegen gelassen (vernachlässigt)
The fields where nothing grew but weeds
Die Felder, wo nichts als Unkraut wächst
I found a flower at my feet
Ich finde eine Blume zu meinen Füßen
Planted there in my direction
Dort in meine Richtung gepflanzt
I wrapped a hand around its stem
Ich schlang eine Hand um ihren Stiel
I pulled until the roots gave in
Ich zog bis die Wurzeln nachgaben
Finding now what I’ve been missing
Finde nun was ich verpasst/verloren habe
And I know
Und ich weiß…
Die Blume steht für das Gute, das auch im Titel genannt ist. Das lyrische Ich läuft durch Felder, wo nichts als Unkraut wächst und findet dort diese Blume. Das bedeutet, dass die Zeiten schlecht sind und voller nutzloser Dinge (Feld aus Unkraut). Doch die kleine Blume verkörpert das Gute, was immer noch vorhanden ist, auch wenn es schwer zu finden oder versteck ist. Das lyrische Ich aber reißt diese Blume bis auf die Wurzeln heraus, das heißt es zerstört dieses Glück. Erst danach erkennt es, was es angerichtet hat – dass es sein Glück selbst zerstört hat (finding now what I’ve been missing). Es begreift dies am Ende der ersten Strophe.
So I tell myself tell myself it's wrong
So sag ich mir, sag ich mir es ist falsch
There's a point we pass from which we can't return
Da ist ein Punkt den wir erreichen, von dem aus wir nicht zurückkehren können
I felt the cold rain of the coming storm
Ich fühlte den kalten Regen des kommenden Sturms
Das lyrische Ich sagt sich immer wieder, dass es einen Fehler gemacht hat und dass es falsch ist, dieses Glück zu zerstören. Es befindet sich an einem Punkt, an dem es nicht zurückkehren kann, also folglich kann es dieses Glück nicht wieder erneuern. Dann fühlt es den „kalten Regen einen kommenden Sturmes“. Damit ist sicherlich das Unglück gemeint, das hereinbricht, sobald man sein Glück zerstört hat.
All because of you
Nur wegen dir
I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen
When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean
Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, an der ich meinen Kopf niederlegen kann
I'll follow your voice
Ich werde deiner Stimme folgen
All you have to do is shout it out
Alles was du tun musst, ist es laut herauszuschreien
Es scheint, als rede das lyrische Ich im Refrain von einer Person, wegen der es nicht einschlafen kann. Doch wenn es das tut, träumt es in einem Ozean zu versinken. Es seht sich dann nach einer Küste, an der es sich erholen und ausruhen kann. Folglich leidet das lyrische Ich, wenn es diese Träume hat und sich nach dieser Erlösung sehnt. Da es eine Person ist, wegen der es nicht einschlafen kann, ist zu vermuten, dass es die Alpträume wegen dieser Person hat. Es sagt ebenfalls, dass es der Stimme dieser Person folgen wird, wenn sie sie herausschreit. Folglich hat es diese Person aus den Augen verloren und sie stellt für es eine Art Hoffnung dar, da es ihre Stimme als Wegweiser nimmt.
Inside my hands these petals brown
In meinen Händen, diese braunen Blätter
Dried up falling to the ground
Ausgetrocknet, zu Boden fallend
But it was already to late now
Aber es war schon zu spät
I pushed my fingers through the earth
Ich stieß meine Finger durch die Erde
Returned this flower to the dirt
Brachte die Blume in den Dreck zurück
So it could live I walked away now
Sodass sie Leben konnte – ich lief nun fort
But I know
Aber ich weiß…
Das lyrische Ich hält wieder die Pflanze in seinen Händen, doch die Blätter sind braun, sie ist vertrocknet und fällt zu Boden. Das Glück ist gestorben, es ist zu spät. Dennoch versucht es diese Blume zu retten und steckt sie in die Erde zurück – es will sein Glück retten. Doch es dreht sich um und geht, da es meint, die Pflanze könne nun weiterleben. Es kehrt seiner Tat den Rücken zu, es lässt das Glück liegen (Titel). Doch das weiß es selbst.
Not a day goes by when I don't feel this wrong
Kein Tag geht herum, an dem ich mich nicht so schuldig fühle
There's a point we pass from which we can't return
Da ist ein Punkt, den wir erreichen, von dem aus wir nicht zurückkommen können
I felt the cold rain of the coming storm
Ich fühlte den kalten Regen des kommenden Sturmes
Das lyrische Ich fühlt sich Tag für Tag schuldig sein Glück zerstört zu haben. Es kann nicht zurückkehren, jedenfalls ist es fest davon überzeugt (Wiederholung). Der Sturm steht wieder für das hereinbrechende Unglück, das wohl davon kommt, weil es sich wieder bewusst macht, wie schlecht es ihm geht und dass es nicht zurück kann. Man könnte vermuten, dass das Unglück folglich Depressivität ist.
All because of you
Nur wegen dir
I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen
When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean
Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, wo ich meinen Kopf niederlegen kann
I'll follow your voice
Ich folge deiner Stimme
All you have to do is shout it out
Alles was du tun musst ist es laut herauszuschreien
(Siehe oben.)
All because of you (3x)
Nur wegen dir (3x)
I haven't slept in so long
Bin ich so lange nicht eingeschlafen
When I do I dream of drowning in the ocean
Und wenn dann träume ich vom Ertrinken in einem Ozean
Longing for the shore where I can lay my head down
Sehnend nach der Küste, wo ich meinen Kopf niederlegen kann
Beside these eyes of yours
Neben diesen, deinen Augen
Wieder der Refrain, wie die drei Male zuvor mit einer neuen Offenbarung. Der Traum lüftet sich etwas mehr, denn nun ist bekannt, dass das lyrische Ich sich nach der Person sehnt, wenn es träumt. Es träumt zwar vom „Ertrinken in einem Ozean“, wobei es sich die Küste zum Erholen und Genesen wünscht, doch MIT dieser Person, die es nicht einschlafen lässt. Demnach sehnt sich das lyrische Ich nach dieser Person und fühlt sich hilflos ohne sie (es träumt in einem See zu ertrinken Hilflosigkeit)
All because of you
Nur wegen dir…
I believe in angels
Glaube ich an Engel
Not the kind with wings
Nicht die Art mit Flügeln
No not the kind with halos
Nicht die Art mit Heiligenscheinen
The kind that bring you home
Die Art die dich nach Hause bringt
When home becomes a strange place
Wenn das Zuhause ein seltsamer Ort geworden ist
I'll follow your voice
Ich folge deiner Stimme
All you have to do is shout it out.
Alles was du tun musst, ist es laut herauszuschreien
Nun lüftet das lyrische Ich ein persönliches Geheimnis, nämlich seine Gefühle zu dieser Person. Diese Person hat ihm Hoffnung gegeben (Engel), die ihn gegebenenfalls zurück zu seinem Glück führen kann. Es sagt, die Engel können jemanden nach Hause bringen, „wenn das Zuhause ein seltsamer Ort geworden ist“. Das deutet auf das Glück hin, dass das lyrische Ich sich selbst zerstört hat. Diese Engel können es wieder glücklich werden lassen. Zum Ende spricht es wieder von der Stimme dieser Person, welche für das lyrische Ich einen Wegweiser darstellt. Es ist bereit, ihr zu folgen.
Abschließende, vollständige Interpretation
Erste Interpretation
Die Blume in den Strophen stellt ein Glück dar, welches umringt von Unkraut ist. Das Leben des lyrischen Ichs ist demnach nicht gerade glücklich, doch ein kleines Pflänzchen Glück existiert trotzdem. Das wird jedoch nicht vom lyrischen Ich beachtet, es wird links liegen gelassen und hirnlos zerstört. Erst danach weiß das lyrische Ich, dass es selbst Schuld an seinem Unglück ist. Es fühlt sich hilflos und bemitleidet sich selbst, weil es seiner Meinung nach nicht zurückkehren kann, nie wieder glücklich sein kann. Es versucht zwar krampfhaft dieses Glück wiederherzustellen, doch es gelingt ihm nicht. Es steckt die Blume einfach wieder in die Erde und tut so, als wäre alles wieder in Ordnung. Doch so geht es nicht weiter, denn nichts ist in Ordnung. Das Unglück geht weiter und das Glück bleibt weiterhin verschollen. Doch es fühlt sich hingezogen zu einer Person, mitten in seiner Depressivität. Diese Person allein kann es glücklich machen, durch sie findet es Frieden und Freude. Das lyrische Ich sehnt sich nach ihr und bald ist sie die einzige Hoffnung und das einzige Glück, was ihm bleibt. Die Engel symbolisieren die Hoffnung, die sich im lyrischen Ich regt, alles allein durch die Anwesenheit dieser einen Person. Letzten Endes ist zu sagen, dass das lyrische Ich dabei ist Hoffnung zu schöpfen und solange es diese Person hat, kann es sein Glück wieder finden.
Ebenfalls mögliche Interpretation
Das Feld von Unkraut ist wieder das schlechte Leben des lyrischen Ichs. Die Pflanze ist diesmal die Person aus dem Refrain. Das würde bedeuten, dass die Person das verborgene Glück im Leben des lyrischen Ichs ist, dieses das aber nicht realisiert und dieses Glück zerstört, also damit eine mögliche Freundschaft/Beziehung mit dieser Person. Doch dann begreift das lyrische Ich, dass es etwas falsch gemacht hat und versucht alles wieder hinzubiegen (steckt die Pflanze wieder in den Boden). Das was verloren ist, kann nicht gerettet werden – das lyrische Ich lässt die Person links liegen, da sie vielleicht nicht mehr zu ihm will, wenn es sie zuvor so „verletzt“ hat. In den Refrains erfahren wir, dass das lyrische Ich Alpträume hat und wegen dieser Person nicht einschlafen kann. Wir wissen auch, dass es sich nach Ruhe und Genesung seht, „zusammen“ mit der Person. Das heißt es bereut seinen Fehler und wartet vergeblich auf die Stimme der Person, der es folgen wird. Zuletzt stehen die Engel in dieser Interpretation für die Person, die das lyrische Ich so begehrt (I believe in angels… not the kind with wings – no not the kind with halos). Die Engel sind diese Person, die es zurück zum Glück bringen kann (the kind that bring you home, when home becomes a strange place). Doch in dieser Interpretation ist offen, ob das lyrische Ich dieses Glück wieder finden wird, denn der Refrain endet mit den Worten „I follow your voice – All you have to do is shout it out“, was bedeutet, dass das lyrische Ich immer noch auf die Worte dieser Person wartet, die ihr vergeben und eine glücklichere Zeit einleiten.
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