Montag, 21. Mai 2012

Post 26: memo an mich selbst

Wenn man nicht weiß wie man anfangen soll beginnt man lieber mit einem Zitat.
 In diesem Fall ein Gedicht.

ABER von Hans Kruppa

"Scheitern,
aber nicht verbittern.

Betrogen werden,
aber nicht betrügen.

Illusionen aufgeben,
aber nicht die Hoffnung.

Enttäuschungen erleiden,
aber nicht resignieren.

Sich abfinden,
aber nicht abstumpfen.

Belogen werden,
aber aufrichtig bleiben.

Träume verlieren,
aber nicht das Träumen."

 

Es bietet sich an, an diesen Zeilen sämtliche Situationen zu beschreiben die mich beschäftigen. Weil absolut jede Phrase auch ein Stückchen Wahrheit enthält und somit wirklich und real ist.

 

1 -- "Scheitern, aber nicht Verbittern" 


Ich denke jeder ist in seinem Leben mal hingefallen und gescheitert.
Eine Liebe wird nicht erwiedert,
man kriegt nicht den gewollten Job/ Schul oder Studienplatz,
eine geliebte Person stirbt,

Wie geht man also damit um?
Schottet man sich ab oder tut so als wäre nie etwas gewesen?
Nun das muss wohl jeder für sich selber entscheiden.
Allerdings darf man sich bei alledem nicht selber verlieren.
Und wenn es im moment schon so aussieht ist das immer die Entscheidung von Einzelnen.
Wer dadurch verbittert hat diese Entscheidung selber gewählt und will es dann nicht anders.


2 -- "Betrogen werden, aber nicht betrügen"


Im Leben betrogen werden ist wohl eines der härtesten Schläge die man kriegen kann.
Damit meine ich nicht nur im Laufe einer Beziehung sondern auch den Vertrauensbruch,
den man allgemein durch so eine Art des Enttäuschens trifft.

Was hierauf wohl zutrifft ist, nicht Zahn um Zahn vergelten zu wollen.
Es ist niemals eine Lösung sich auf dieses Niveau herabzubegeben und ebenfalls zu betrügen.
In diesem Fall wohl eher auf eigennutz gefokust. 
Allgemein wär mit einer altruistischeren Einstellung gegenüber den Mitmenschen vielen geholfen.
Freut euch an dem was ihr habt und an den kleinen Dingen. 
Dort gibt es immer etwas, selbst wenn man nicht mehr dran glaubt.

3 -- "Illusionen aufgeben, aber nicht die Hoffnung"

 

Wofür hat man Illusionen?
Illusionen halten einem am Leben.
Sie setzen Menschen ein Ziel, für was sie es Wert erachten Opfer zu erbringen.
Aber selbst die stärksten Illusionen müssen manchmal aufgegeben werden.
Es kann niemals von vorne bis hinten so laufen, wie man es sich im Leben vorstellt. 
Es werden laufend Illusionen zerstört und neue Ziele gesetzt. 
Man darf aufgrunddessen niemals die Hoffnung aufgeben etwas neues , besseres zu erreichen.
Die Hoffnung ist das Glück in uns. Behaltet es und verliert es niemals!


4 -- "Enttäuschungen erleiden, aber nicht resignieren."

 

Enttäuschungen erleidet man immer wieder.
Enttäuscht man sich hinlänglich selber, ist man jedoch sehr schnell resigniert.
 Die eigenen Erwartungen nicht erfüllen zu können und trotzdem bei klaren Verstand zu bleiben.
Diese Verweigerung an das eigene Wohl darf niemals priorität gewinnen.
Nicht zu resignieren bedeutet dadurch nur eine Sache - niemals aufgeben.


5 -- "Sich abfinden, aber nicht abstumpfen"

Entscheidungen sind immer auch mit Zweifeln verbunden.
Diese Zweifel sind immer auch damit verbunden , sich mit einer Tatsache zufriedenzugeben .
Sich somit dazu abzufinden und weiterzumachen.
Jedoch darf man dabei nicht abstumpfen und Tatsachen als Tatsachen akzeptieren .
Diese Kontonuität ist das höchste was man sich selber bewahren muss.
Man stumpft heutzutage so schnell ab , wird Gefühlskalt und gleichgültig. 
Bewahrt euch das beste was ihr habt!

6 --"Belogen werden, aber aufrichtig bleiben"

Belogen zu werden ist hart.
Dabei ist weniger die Tatsache der Lüge das Wahre schlimme.
Eher der Vertrauensbruch welcher mit der Person einhergeht.
Wenn man oft belogen wird weiß man irgendwann  nicht wem man Vertrauen schenken kann.
Diese Jenigen sind sich wahrscheinlich nur selten im klaren darüber was sie damit der Person antun.
Jedoch kann dies zum zerbrechen der Person führen und diese auf Dauer schädigen.
Was tut man also dagegen. Selber lügen, es sozusagen "besser" machen?
Nein.
Man bleibt lieber so Aufrichtig wie möglich und unterzieht seinen Freundeskreis einer ABC Analyse.
Es geht doch im gesamten Leben nur darum!
Wer oder was ist einem wichtig genug, um diesen Wertebeweiß zu führen?
Bleibt man am Ende also Lieber aufrichtig und findet sich damit ab.

7 -- "Träume verlieren , aber nicht das Träumen"

Träume verliert man schnell.
Man vergisst sie wenn man sich nicht ganz genau darauf Konzentriert.
Aber auch Träume haben etwas mit Wünschen zutun.
In unseren Träumen können wir eins mit unseren Wünschen und Sehnsüchten werden.
Wer freut sich bei sowas nicht auf den nächsten Traum?
Was in der Realität nicht möglich ist, wird im Traum möglich.
Das sich selbst im Wunschdenken erdränken ist dadurch doch nur allzu schnell geschehen.
Denn nichts anderes stellt ein Traum dar. Die Verarbeitung unserer Gedanken und Sehnsüchten.
Behaltet euch diese Freiheit und träumt davon was es zu erreichen gilt.
Aufgrund dieser Tatsache kann man sich immer ein kleines bisschen Freude erhalten.




Dies ist eine Memo an mich selbst.
Denn es sind alles Gedanken die Real sind und in uns allen irgendwann mal vorgehen.
Wenn es wem weiterhilft würde es mich freuen.


Best regards --- shorty2k1